Gelsenkirchen

Dank Kehrer-Deal: Schalke 04 knackt 300-Millionen-Euro-Marke

Thilo Kehrer spielt künftig in Paris.
Thilo Kehrer spielt künftig in Paris.
Foto: dpa
Schalke 04 stellt im laufenden Geschäftsjahr neuen Umsatzrekord auf. Der Wechsel von Thilo Kehrer zu Paris Saint Germain gibt den Ausschlag.

Gelsenkirchen. Eines steht nach dem am Donnerstag offiziell vollzogenen Wechsel von Thilo Kehrer zu Paris Saint-Germain bereits fest: Der Bundesligist FC Schalke 04 wird für das laufende Geschäftsjahr 2018 zum ersten Mal in seiner Geschichte einen Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro ausweisen.

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2017 betrug der Umsatz bereits 240 Millionen Euro – nun kommen Ablöse für Abwehr-Talent Kehrer (37 Millionen Euro) und Einnahmen aus der Champions League (je nach Erfolg zwischen 30 und 40 Millionen Euro) hinzu.

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Das Geld, das es im DFB-Pokal erfolgsabhängig zu verdienen gibt, ist dagegen beinahe bescheiden – der sportliche Ehrgeiz auf Schalke aber umso größer. „Der Pokal hat einen sehr wichtigen Stellenwert für uns“, betont Trainer Domenico Tedesco, dessen Mannschaft an diesem Freitag (20.45 Uhr/Sky) als erster Bundesligist in den Wettbewerb einsteigt und beim ambitionierten Regionalligisten Schweinfurt 05 spielen muss.

Tedesco mahnt zur Aufmerksamkeit

Schalke will die Sache seriös angehen, muss dabei aber neben dem Langzeitverletzten Bastian Oczipka auch auf Neuzugang Omar Mascarell sowie Yevhen Konoplyanka verzichten. Beide Spieler kurieren noch einen Muskelfaserriss aus und werden erst in der nächsten Woche zur Verfügung stehen.

Tedesco kennt seine Mannschaft gut – er weiß, dass diese nicht zu Überheblichkeit neigt, auch nicht gegen vermeintlich kleine Gegner im DFB-Pokal. Warum es für manche Bundesligisten trotzdem gerade in der ersten Runde auch mal schiefgeht, hat er seinen Spielern vor Augen geführt. „Das Problem ist oftmals gar nicht das Unterschätzen des Gegners“, sagt Schalkes Trainer: „Der Gegner ist heiß, das Stadion ist ein Hexenkessel, da musst du von Anfang an den Schalter oben haben. Wenn du ihn nach 20 Minuten umlegen willst, schaffst du das nicht.“

Deswegen heißt es für Schalke in Schweinfurt, an Vergangenes anzuknüpfen. Zuletzt ging’s im Pokal bis ins Halbfinale gegen Frankfurt – auch da gab es gutes Geld zu verdienen für den Rekordumsatz.

 
 

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