BVB stichelt, Schalke will Erinnerungen wecken: So stimmen sich die Rivalen aufs Revierderby ein

Der BVB stichelt, Schalke denkt an 4:4.
Der BVB stichelt, Schalke denkt an 4:4.
Foto: imago sportfotodienst

Gelsenkirchen/Dortmund. Noch herrscht Ruhe vor dem Sturm, aber die Spannung und Vorfreude liegt bereits in der Luft.

Schalke gegen BVB heißt es am kommenden Samstag (15.30 Uhr). Und kaum waren die Spiele von Schalke und BVB am Samstag abgepfiffen, richteten die Fans den Fokus auf das Spiel des Jahres.

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„Wer nicht hüpft, der ist Borusse“, stimmten die Schalke-Fans nach dem 1:1 gegen Hoffenheim an, als die eigenen Spieler in den Block kamen.

Schalke gegen BVB: So stimmen sich die beiden Teams auf das Revierderby ein

Domenico Tedesco wollte auf die Gesänge aus dem Schalker Block eigentlich gar nicht eingehen, doch dann wurde auch der Trainer vom Derby-Fieber gepackt. „Ich bin bekanntlich keiner, der mit Parolen um sich wirft. Wir werden uns aber mit jeder Faser des Körpers auf das Spiel vorbereiten", sagte er.

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„Wir haben keine englische Woche, das tut uns gut. Wir werden Vollgas geben.“ Auch Bastian Oczipka verspricht mit Blick auf das Duell gegen den Spitzenreiter: „Jetzt wollen wir die Mentalität und Power mitnehmen in das Derby. Die Fans haben uns schon eingestimmt. Wir freuen uns extrem auf das Spiel.“

Zur Vorbereitung wolle man nochmal die Erinnerungen an das 4:4 aus dem vergangenen Jahr wecken, kündigte er an.

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Kehl mit kleiner Spitze gen Schalke

Auch beim BVB war der Blick nach dem 2:0 gegen Freiburg schnell Richtung Derby gerichtet. „Die Nummer eins im Pott sind wir“, skandierten die Fans. Ein deutlicher Fingerzeig gen kriselndem Lokalrivalen.

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„Das Derby ist etwas besonderes. Aber wir werden danach weiter auf Platz eins stehen“, schlug Sebastian Kehl, Chef der BVB-Linzenzspielerabteilung, im ZDF-Interview schmunzelnd in die gleiche Kerbe.

Sorgen um Zagadou

Lucien Favre spendiert seinen Spielern zwei freie Tage. Am Dienstag startet der BVB dann die Vorbereitung auf das 176. Revierderby.

Sorgen dürfte Lucien Favre vor allem Verletzungen in der Defensive. Dan-Axel Zagadou musste gegen Freiburg wegen einer Fußverletzung ausgewechselt werden. Auch Manuel Akanji (Zerrung) fehlte gegen Freiburg, genauso wie Christian Pulisic (muskuläre Probleme).

 
 

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