Batshuayi, Meyer, Schürrle: Sie haben den BVB und Schalke 04 im Sommer verlassen – so läuft es bei ihren neuen Vereinen

Michy Batshuayi, Max Meyer oder André Schürrle - das machen die BVB- und Schalke-Stars, die Richtung Ausland gewechselt sind.
Michy Batshuayi, Max Meyer oder André Schürrle - das machen die BVB- und Schalke-Stars, die Richtung Ausland gewechselt sind.
Foto: Imago/Getty Images Montage: DER WESTEN

Dortmund/Gelsenkirchen. Es war einiges los in diesem Sommer auf dem Transfermarkt beim FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. 22 Spieler verließen die beiden Ruhrpottclubs - einige von ihnen gingen ins Ausland.

Wie läuft es bei ihren neuen Clubs? Wie läuft es für André Schürrle und Max Meyer in der Premier League? Wie schlägt sich Thilo Kehrer bei PSG und kann ein Ex-Schalker in den Niederlanden überraschen?

DER WESTEN hat bei den Ex-Spielern vom FC Schalke 04 und Borussia Dortmund genauer hingeschaut.

Max Meyer (23)

Bei Schalke 04 war Max Meyer bis zu seinem unrühmlichen Abgang eine Stütze im Mittelfeld. Bei seinem neuen Verein Crystal Palace läuft es noch nicht rund. „Er muss um seinen Platz kämpfen", fordert sein Trainer Hodgson. Bisher durfte Meyer nur ein einziges Mal von Beginn an ran, fünfmal wurde er eingewechselt. Sportlich läuft es bei dem Verein aus dem Süden Londons alles andere als berauschend. Meyer und Palace stehen auf Platz 14, es droht Abstiegskampf.

André Schürrle (27)

Auch der FC Fulham und André Schürrle stecken im Abstiegskampf. Für Schürrle persönlich läuft es aber sehr gut. Der Angreifer ist Stammkraft, traf schon dreimal, zuletzt beim 1:5 gegen Arsenal.

Thilo Kerrer (22)

Für stolze 37 Millionen Euro wechselte Thilo Kehrer vor der Saison vom FC Schalke 04 zu Paris St. Germain. Der 22-Jährige macht im Starensemble eine gute Figur. Zweimal stand er in Liga in der Startelf, viermal kam er von der Bank. In der Champions League durfte er bisher erst 14 Minuten beim 6:1 gegen Roter Stern Belgrad ran.

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Erik Durm (26)

Der Weltmeister wechselte ablösefrei von Borussia Dortmund zu Huddersfield. Unter dem deutschen Trainer David Wagner war er zunächst außen vor. Dreimal stand Durm nicht mal im Kader. Zuletzt zeigte er allerdings eine aufsteigende Tendenz. Dreimal spielte Durm 90 Minuten - dennoch wartet sein Team nach wie vor auf den ersten Saisonsieg.

Michy Batshuayi (25)

Bei Borussia Dortmund war er einer der wenigen Lichtblicke in der vergangenen Saison. Doch eine feste Verpflichtung des Belgiers scheiterte, Chelsea lieh den 25-Jährigen weiter nach Valencia aus. Hier läuft es noch nicht rund. Ein einziges Tor steht bisher auf dem Konto des Angreifers.

Er sieht seine Zukunft auch eher auf der Insel: „Ich habe so viel Respekt für Chelsea, und ich liebe den Klub.“ Immerhin: Einen Rekord kann ihm keiner mehr nehmen. Er ist der erste Fußballer im 21. Jahrhundert, der in Deutschland, Frankreich, England und Spanien mindestens ein Tor erzielt hat.

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Benedikt Höwedes (30)

Es war ein mit Spannung erwartetes Wiedersehen zwischen Benedikt Höwedes (jetzt Lokomotive Moskau) und Domenico Tedesco. Vor der Saison von Tedesco aussortiert, musste der Weltmeister beim Aufeinandertreffen mit seinem alten Verein Schalke 04 mit 0:1 den Kürzeren ziehen.

Ansonsten läuft es bei Höwedes nach Stotter-Start zuletzt rund. Beim Derby gegen ZSKA Moskau traf "Bene" in der 88. Minute zum 1:0-Siegtreffer.

Sokratis Papastathopoulos (30)

Fünf Jahre kickte Sokratis bei Borussia Dortmund, war bekannt und gefürchtet für seine harte Gangart. Diese ist auch auf der Insel gefragt. Nach einem verpatzten Start beim FC Arsenal mit zwei Niederlagen gegen Manchester City und Chelsea ist Arsenal in Fahrt gekommen und wieder in Lauerstellung. Sokratis musste jedoch die letzten beiden Spiele pausieren.

Andriy Yarmolenko (28)

Für 25 Millionen Euro hatte Borussia Dortmund den Ukrainer im vergangenen Sommer geholt, für 20 Millionen Euro ging er diesen Sommer nach West Ham. Mit dem Premier League-Team steckt der 28-Jährige im Abstiegskampf.

An den zwei bisher einzigen Siegen war der Ex-Dortmunder aber maßgeblich beteiligt. Gegen Everton traf er doppelt, gegen ManUnited legte er ein Tor vor. „Wir haben ihm die nötige Zeit gegeben, um sich in die Startelf zu arbeiten. Jetzt hat es geklappt, ich bin so froh für ihn“, lobt auch Coach Manuel Pelligrini.

Coke (31)

Beim FC Schalke 04 lief es für Coke einfach nicht rund. Immer wieder warfen den Spanier Verletzungen zurück. „Die Situation war nicht immer leicht für Coke, er hatte viel mit Verletzungspech zu kämpfen. Dabei ist er dennoch immer positiv geblieben“, lobte S04-Mamager Christian Heidel.

Bei UD Levante startete Coke zunächst vielversprechend. In den ersten drei Spielen spielte er von Beginn an. Doch dann der Rückschlag: Erst sah er Gelb-Rot gegen Espanyol, dann erlitt er einen Bänderriss.

Donis Avdijaj (22)

Er galt immer als Schalker Sorgenkind, konnte trotz großer Lorbeeren den Durchbruch bei den Knappen nicht schaffen. In der letzten Saison schon nach Kerkrade ausgeliehen, zog es Doris Avdijaj jetzt zu einem anderen holländischen Verein.

Bei Willem II Tilburg überzeugt der frisch gebackene kosovarische Nationalspieler. Drei Tore und eine Vorlage - die Bilanz spricht für Avdijaj.

 
 

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