Bentaleb ausgewechselt: So steht es um Schalkes Sorgenkinder

Thomas Tartemann
Nabil Bentaleb.
Nabil Bentaleb.
Foto: firo
  • Nabil Bentaleb wurde gegen Krasnodar ausgewechselt
  • Eine Diagnose steht noch aus. Meyer befindet sich auf gutem Weg
  • Und Di Santo? Die Sorgenkinder

Gelsenkirchen. Eine Stunde nach Spielschluss sorgte Nabil Bentaleb in der Mixed Zone für den Lacher des Abends. Der Mittelfeldspieler, der beim 2:0 (2:0) über FK Krasnodar in der Euro League einen Treffer beisteuerte, dann aber nach 58 Minuten mit Knieschmerzen ausgewechselt werden musste, hüpfte zweimal auf und ab. „Alles okay“, meinte Bentaleb und zwinkerte.

Schalke-Trainer Markus Weinzierl hielt sich auf Nachfrage nach dem Zustand von Bentaleb noch sehr bedeckt. „Genaueres können wir erst Freitag sagen. Es wäre natürlich bitter, wenn Nabil ausfällt.“ Schalkes Direktor Sport Axel Schuster beschleicht kein ungutes Gefühl. „Wenn bis Freitag im Knie nichts dramatisch dick wird, machen wir keine Kernspin-Tomographie“, erklärte er.

Gute Karten auf einen Einsatz gegen Werder Bremen (Sonntag, 17.30 Uhr) hat nach dem letzten Stand Max Meyer. Der vielseitige Offensivmann, zuletzt als zweite Spitze eingesetzt, soll nach seinem Bandriss im Knöchel mit einem dicken Tapeverband auflaufen. Franco Di Santo, der genau wie Meyer gegen Krasnodar gar nicht im Kader stand, soll nach Aussage von Axel Schuster ebenfalls gegen Bremen auflaufen.

Nach Bremen kommt die Länderspielpause

„Die medizinische Abteilung hat den Auftrag, ihn bis zu der Begegnung hinzukriegen. Franco Di Santo befindet sich mit seiner Bauchmuskel-Verletzung an der Grenze dessen, was geht. Er soll gegen Werder spielen und sich dann komplett auskurieren“, meinte Weinzierl. So kommt die Länderspielpause nach dem Duell mit den Hansestädter für Schalke sehr gelegen, um die eine oder andere Blessur komplett auszukurieren. Vorher heißt es allerdings noch 90 Minuten beißen.