Gelsenkirchen

Schalkes Weltmeister Höwedes kommt nicht an Maskottchen Erwin vorbei

Wo ist der Weltmeister? Maskottchen Erwin verdeckt Benedikt Höwedes beim Shooting des offiziellen Mannschaftsfotos.
Wo ist der Weltmeister? Maskottchen Erwin verdeckt Benedikt Höwedes beim Shooting des offiziellen Mannschaftsfotos.
Foto: Joachim Kleine-Büning
  • Beim Foto-Shooting des FC Schalke 04 verschwindet Weltmeister Benedikt Höwedes hinter Maskottchen Erwin
  • Erst im zweiten Anlauf rückt er ins Bild

Gelsenkirchen. Endlich war es soweit - die letzten königsblauen Urlauber trudelten auf Schalke ein. Die U21-Nationalspieler Max Meyer, Thilo Kehrer und Felix Platte sowie Confed Cup-Sieger Leon Goretzka waren am Mittwoch pünktlich in Gelsenkirchen.

Für Schalke bedeutete das auch: Schnell das Mannschaftsfoto schießen, bevor die Mannschaft ja am Sonntag schon wieder Richtung China aufbricht. Die Tatsache, dass nicht nur Goretzka beim Confederations Cup, sondern auch die drei U21-Nationalspieler bei der Europameisterschaft erfolgreich waren, sorgte bei dem Shooting für ein außergewöhnliches Motiv.

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Denn wer etwas gewinnt, dem soll natürlich auch gratuliert werden. Nachdem Christian Heidel unter anderem U21-Europameister Max Meyer schon mit Handschlag und einem „Willkommen zurück“ begrüßt hatte, gab es während des Shootings für das Mannschaftsfoto dann noch die Glückwünsche für die gewonnenen Titel: Leon Goretzka hatte mit der deutschen Nationalmannschaft in Russland den Confederations Cup gewonnen, Max Meyer, Thilo Kehrer und Felix Platte waren mit der U21-Nationalmannschaft in Polen Europameister geworden.

Gute Laune beim Schalke-Foto-Shooting

Christian Heidel überreichte den vier Nationalspielern zusammen mit Axel Schuster, Peter Peters und Alexander Jobst blau-weiße Blumen. Die gehören heutzutage fast schon zum Standard-Repertoire, wenn ein Bundesliga-Spieler für Erfolge in der Nationalmannschaft geehrt werden.

Und während der Vorstand den Nationalspielern um Goretzka, Meyer, Kehrer und Platte die Blumen in die Hand drückte, klatschten und jubelten im Hintergrund die Mitspieler des erfolgreichen Quartetts - die Laune der Schalker Spieler war anderthalb Wochen nach dem Trainingsauftakt sichtlich gut.

Goretzka und Franco di Santo hatten sichtlich Spaß daran, Guido Burgstaller an der frisch gestylten Frisur herumzuspielen. Der österreichische Nationalspieler, der aufgrund von Länderspieleinsätzen am Ende der vergangenen Saison ebenfalls ein paar Tage länger im Urlaub bleiben durfte, nahm es mit Humor.

Foto-Shooting wird verlegt

Spaß hatten die Spieler auch, als ein Mannschaftsfoto mit Erwin geknipst werden sollte. Das Schalker Maskottchen stellte sich in die Mitte - und verdeckte Kapitän Benedikt Höwedes komplett. Der versuchte es mit Springen, aber es half nichts: Erwin musste sich kleiner machen. Als Erwin sich dann geduckt hatte und Höwedes wieder hinter dem Plüschkopf auftauchte, konnten die Fotografen weitermachen.

Vor der leeren Nordkurve wurde ein Foto nach dem anderen geknipst. Geplant war das so übrigens gar nicht. Normalerweise wird der Arena-Rasen für den Fototermin vor der Saison nach draußen gefahren, doch aufgrund des Wetters verlegte Schalke das Foto-Shooting in die Arena. Eindeutig die richtige Wahl. Denn die Wassermassen, die am Mittwoch vom Himmel kamen, hätte selbst Guido Burgstallers Frisur nicht ausgehalten. Teilweise prasselte der Regen sogar so laut auf das Arena-Dach, dass die Spieler die Anweisungen der Fotografen gar nicht mehr richtig verstanden.

Einer war sowieso abgelenkt: Amine Harit, der Neuzugang aus Frankreich. Der 20-Jährige betrat erstmals den Rasen in der Arena und schaute sich ständig um. Der Mittelfeldspieler, der sich in der Nähe der französisch sprechenden Nabil Bentaleb und Benjamin Stambouli aufhielt, staunte nicht schlecht über das Stadion.

Und so schnell wird Harit aus dem Staunen auch nicht wieder herauskommen, denn schon am Sonntag geht es für ihn und seine Teamkollegen weiter nach China. Und wer weiß, vielleicht gibt es im Reich der Mitte auch Blumen zum Empfang. Dann aber für alle, und nicht nur für kürzlich erfolgreiche Nationalspieler.

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