Beim Abgang von Farfan geht es für Schalke nur um Details

Kurz vor dem Absprung: Noch-Schalker Jefferson Farfan zieht es in die Wüste.
Kurz vor dem Absprung: Noch-Schalker Jefferson Farfan zieht es in die Wüste.
Foto: Imago
Jefferson Farfan steht nach sieben Jahren beim FC Schalke 04 vor dem Abschied. Xherdan Shaqiri ist als Nachfolger für den Peruaner kein Thema. Auch bei einem anderen Spieler streitet Horst Heldt Interesse ab.

Gelsenkirchen. Schalke 04 hatte zuletzt immer wieder betont, dass neben den aussortierten Kevin-Prince Boateng, Sidney Sam und Felipe Santana auch andere Profis den Verein noch verlassen würden – jetzt ist heraus, wer damit vor allem gemeint ist: Denn die Ehe zwischen Jefferson Farfan und dem Gelsenkirchener Fußball-Bundesligisten steht nach sieben Jahren vor der Scheidung.

Der Peruaner möchte nach Informationen dieser Redaktion das Angebot von Al-Jazira Abu Dhabi annehmen und Schalke tendiert dazu, dem Wechsel zuzustimmen. Zu Beginn der kommenden Woche könnte der Transfer über die Bühne gehen – noch gibt es einige Details zu klären.

Klar ist bereits, dass die finanziellen Rahmenbedingen den Transfer sowohl für Schalke wie auch für Farfan lukrativ machen: Schalke hat sich mit dem Wüsten-Klub auf eine Ablösesumme zwischen sechs und sieben Millionen Euro geeinigt – da der Vertrag des 31 Jahre alten Farfan nur noch ein Jahr bis 2016 läuft, ein gutes Geschäft.

10 Millionen Euro Jahresgehalt

Noch mehr kassiert der Spieler: Rund zehn Millionen Euro soll sein Jahresgehalt betragen – und das über drei Jahre bis 2018. Farfan, der seit 2008 für Schalke spielt und in der vergangenen Saison lange verletzt war, kann in der Wüste noch mal richtig Kasse machen.

Nachfolger von Farfan wird aber nicht der Schweizer Xherdan Shaqiri sein, um den sich die Spekulationen zuletzt überschlagen hatten. Auch der Däne Lasse Vibe von IFK Göteborg ist kein ernsthafter Kandidat. Nach Informationen dieser Zeitung ist sich Schalke mit einem anderen Angreifer einig; auch hier ist aber erst Anfang der nächsten Woche mit einem Vollzug zu rechnen.

 
 

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