Aufsichtsratsvorsitzender Tönnies strebt keine "Schalke AG" an

Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies begegnete den Spekulationen, der Verein strebe eine neue Rechtsform an.
Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies begegnete den Spekulationen, der Verein strebe eine neue Rechtsform an.
Foto: imago
Weil in den Medien spekuliert wird, der FC Schalke 04 beschäftige sich mit einer Änderung seiner Rechtsform als eingetragener Verein, hat der Aufsichtsrats-Vorsitzende Clemens Tönnies auf der vereineigenen Homepage dazu Stellung bezogen. Es treffe "schlichtweg nicht zu", so Tönnies.

Gelsenkirchen. Der FC Schalke 04 will die Rechtsform als eingetragener Verein nicht ändern und strebt keine Umwandlung in eine "Schalke AG" an. Dies teilte der Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies am Dienstag auf der Homepage des Fußball-Bundesligisten mit. Damit begegnete er Spekulationen, die nach einem Interview mit ihm entstanden waren.

"Ich liebe diesen Verein so, wie er ist"

"Wir haben uns auf der vergangenen Jahreshauptversammlung im Mai eindeutig zu unserer Rechtsform als eingetragener Verein bekannt", erklärte er. Aktuell arbeite eine aus Vereinsmitgliedern, Fans und Clubverantwortlichen zusammengesetzte Satzungskommission sehr konstruktiv an Vorschlägen, diese Strukturen zu stärken. "Dies ist ganz im Sinne aller Gremien und in meinem in meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender", sagte er. "Mein Zitat: 'Ich liebe diesen Verein so, wie er ist', betont dies ausdrücklich."

In einem Zeitungsinterview hatte Tönnies auf die Frage nach einer "Schalke AG" zum Ausdruck gebracht, dass man für die Zukunft genau beobachten müsse, ob sich Rahmenbedingungen ändern oder Konkurrenten, die sich in anderen Rechtsformen organisieren, daraus deutliche Wettbewerbsvorteile ziehen. "Das ist und bleibt unsere Aufgabe", sagte Tönnies. (dpa)

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