„Am Ende trägt der Verein die Konsequenzen“ - Schalke-Manager Heidel zum Pyro-Ärger in Salzburg

Teile des Schalker Anhangs fakelten in Salzburg mehrfach Pyrotechnik ab.
Teile des Schalker Anhangs fakelten in Salzburg mehrfach Pyrotechnik ab.
Foto: imago
  • Schalker Fans haben vor dem Europa-League-Spiel bei Red Bull Salzburg (0:2) massiv Pyrotechnik gezündet
  • Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden
  • Christian Heidel äußert sich zu den Konsequenzen

Salzburg. Auf den Verein dürfte nach den Vorkommnissen eine empfindliche Geldstrafe zukommen.

Schalke-Manager Christian Heidel bezog nach der 0:2-Niederlage in der Red Bull Arena auf Nachfrage dieser Redaktion Stellung zu den unrühmlichen Vorkommnissen im Gästeblock.

Christian Heidel, was sagen Sie zu den Vorfällen im Schalke-Block?

Christian Heidel: Mit Pyrotechnik haben wir nicht gerechnet. Dafür gab es zunächst keine Anzeichen. Das wird mit Sicherheit nicht günstig für uns werden. Ich hoffe, dass es ein Einzelfall bleibt. Mir wurde gesagt, dass dies auf Schalke nicht so üblich ist. Bei anderen Klubs passiert das leider häufiger. Das war hier natürlich keine schöne Randgeschichte.

Habt der Verein eine Chance, die Täter zu erwischen?

Heidel: Das müssen wir intern besprechen. Noch weiß ich nicht, welche Form von Videomaterial uns vorliegt. Wir werden das auf jeden Fall so schnell wie möglich intern besprechen.

Über welche Konsequenzen muss der Verein nun nachdenken?

Heidel: Seit ich hier auf Schalke bin, war es der erste Vorfall. Deswegen möchte ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Das müssen wir mit den zuständigen Kollegen besprechen. Natürlich weiß ich, dass so etwas nicht erlaubt ist. Ich finde es auch nicht gut und ich hoffe, dass es bei diesem einen Vorfall bleibt. Die Konsequenzen, die auf den Verein zukommen, müssen wir tragen. Ob es Konsequenzen für die Täter geben kann, werden wir sehen.

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