Gelsenkirchen

Alarm auf Schalke: Auch Nastasic bereitet Sorgen

Angeschlagen: Schalkes Matija Nastasic.
Angeschlagen: Schalkes Matija Nastasic.
Foto: firo
  • Bentaleb und McKennie fallen beim FC Schalke 04 angeschlagen aus
  • Nastasic plagt sich mit einem Knochenödem im Sprunggelenk herum

Gelsenkirchen. Die Wetterlage über dem Trainingsgelände von Schalke 04 passte zum Gemüt. Sehr wolkig, teils etwas düster und irgendwo eine kleine Aufhellung. Trainer Domenico Tedesco sorgt sich eineinhalb Wochen vor dem Bundesliga-Auswärtsspiel bei Hertha BSC Berlin um mehrere Eckpfeiler und hat plötzlich auf der Sechser-Position ein Problem: Defensiv-Alarm auf Schalke!

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Neben dem algerischen Nationalspieler Bentaleb (Schambein-Entzündung) hat es auch Weston McKennie erwischt. Der 19-Jährige zog sich beim 1:1-Unentschieden gegen Bayer 04 Leverkusen einen Faserriss im rechten Oberschenkel zu. Zunächst machten sich nur leichte Beschwerden im Hüftbeuger bemerkbar, aber gestern kam die genaue Diagnose. Laut Vereinsangaben ist eine Rückkehr zum Hertha-Spiel nicht ausgeschlossen. Selbst bei gutem Heilfleisch wird es für McKennie aber ein Fitness-Rennen.

Sollten das Talent und Bentaleb gleichzeitig ausfallen, müsste wohl Max Meyer wie schon beim Auswärtsspiel in Hoffenheim (0:2) in ungewohnter Defensiv-Rolle ran.

Alternativen sind rar

In der Verteidigung sind die Tedesco-Alternativen momentan ebenso ausgedünnt. Pablo Insua (Rippenfell-Entzündung) und Coke (Kapselverletzung im Kniegelenk) fallen aus. Stammkraft Matija Nastasic plagt sich mit einem Knochenödem im Sprunggelenk herum. Seine Einsätze für die serbische Nationalelf, die ihr WM-Ticket in den Duellen mit Österreich und Georgien lösen will, stehen auf der Kippe.

Auch am Mittwoch musste Stürmer Franco Di Santo wegen seiner Kapselverletzung im Knöchel mit dem Team-Training aussetzen. Dafür geht es bei Dauerrenner Alessandro Schöpf nach auskurierten Rückenproblemen voran. Er hofft in Berlin auf einen Platz im 18er-Kader. Sollte sich die Lage bis dahin nicht entscheidend bessern, müsste Schalke improvisieren. Manager Christian Heidel: „Wenn es notwendig wäre, würden wir das gleiche machen wie andere Klubs auch. Es ist ja nicht schlecht, wenn der 18. Mann mal ein Jugendspieler sein sollte.“

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