Afellay wird am Samstag wohl in der Schalker Startelf stehen

Ibrahim Afellay könnte am Samstag in Fürth in der Startelf des FC Schalke 04 stehen. Trainer Huub Stevens zweifelt noch: „Du siehst in bestimmten Momenten, dass die Abstimmung noch nicht da ist.“, sagte Stevens.

Gelsenkirchen. 12 Nationalspieler fehlten in den vergangenen Tagen im Training des FC Schalke 04. Einer konnte sich auf Schalke akklimatisieren: Zugang Ibrahim Afellay, der nicht für die niederländische "Elftal" nominiert worden war. Alles deutet daraufhin, dass Afellay am Samstag im Spiel beim Aufsteiger SpVgg Greuther Fürth (18.30 Uhr, live im DerWesten-Ticker) von Beginn an spielen wird.

In jedem Trainingsspiel steht Afellay in der A-Elf

Denn Afellay befindet sich in einer erstaunlich guten Verfassung – obwohl er bei seinem Ex-Klub FC Barcelona nur wenig Spielpraxis sammeln konnte. Das zeigt Afellay in jedem Training. Im Testspiel in Erndtebrück traf er dreimal. Außerdem steht Afellay in jedem Trainingsspiel in der vermeintlichen A-Elf – egal in welchem Spielsystem. Wenn Trainer Huub Stevens das 4-2-3-1-System üben ließ, übernahm der Niederländer die Spielmacher-Position. Dann müsste Lewis Holtby weichen. Im 4-4-2 nahm Afellay die Rolle der zweiten Spitze neben Klaas-Jan Huntelaar ein.

Auf keinen Fall rückt Afellay auf die Rechtsaußen-Position. Dieser Platz ist für Jefferson Farfan blockiert. Farfan kehrte nach seiner Länderspiel-Reise erst am Donnerstagmittag aus Peru zurück. Stevens testete daher Jermaine Jones als Farfan-Vertreter. „Der kann das“, lobt Stevens. „Wenn ich sein Tor gegen Augsburg sehe: Da kam er über die rechte Seite.“ Stevens hob Jones für seinen Einsatz nach dem anstrengenden Transatlantik-Flug hervor: „Er ist heute Morgen gelandet und kam direkt zum Training.“

Stevens will sich noch nicht in die Karten schauen lassen

So ganz will sich der Schalker Trainer noch nicht in die Karten schauen lassen. „Du siehst in bestimmten Momenten, dass die Abstimmung noch nicht da ist. Deshalb zweifele ich“, sagt er über Afellay, um dann einen Satz später zu betonen: „Aber gute Spieler können das hinkriegen. Ich hatte hier schon mal zwei Spieler, die sprachen nicht dieselbe Sprache: Ebbe Sand und Emile Mpenza. Da hat es von Anfang an geklickt. Ich erhoffe mir so etwas auch bei Ibi.“ Also geht es nur um die Frage, wer für Afellay weichen muss: Kandidaten sind nicht nur Farfan (Stevens: „Da muss ich abwarten, wie er zurückkommt.“) und Lewis Holtby, sondern auch der zuletzt schwächelnde Julian Draxler.

Doch nicht nur hier hat Stevens ein Luxusproblem. Wo und ob er Kapitän Benedikt Höwedes einbaut, weiß er nicht. Zuletzt saß der Abwehrspieler zweimal auf der Bank. „Jeder ist für mich Kapitän. Es kommen so viele Spiele, du brauchst jeden. Das kann ganz, ganz, ganz schnell gehen.“ Möglich, dass Höwedes für Joel Matip in die Innenverteidigung rückt. Zweite Variante: Höwedes ersetzt Atsuto Uchida auf der rechten Seite.

Nur fünf Spieler wissen, dass sie auf keinen Fall mit nach Fürth fahren: Verkaufskandidat Vasileios Pliatsikas spielt keine Rolle mehr. Ciprian Marica, Timo Hildebrand, Chinedu Obasi und Christoph Metzelder sind entweder verletzt oder im Aufbautraining.

So könnte Schalke spielen

Unnerstall – Höwedes, Papadopoulos, Matip, Fuchs – Neustädter, Jones – Farfan, Afellay, Holtby – Huntelaar.

Ersatz

Fährmann (Tor), Uchida, Kolasinac, Moritz, Pukki, Draxler, Höger, Barnetta

Es fehlen

Metzelder, Obasi (beide Aufbautraining), Hildebrand, Marica (beide verletzt), Pliatsikas (nicht berücksichtigt)

 
 

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