1:1 in Ingolstadt: Fährmann verhindert Schalke-Blamage beim Absteiger

Schalke-Torwart Ralf Fährmann wehrte erneut einen Elfmeter ab - diesmal von Ingolstadts Lezcano.
Schalke-Torwart Ralf Fährmann wehrte erneut einen Elfmeter ab - diesmal von Ingolstadts Lezcano.
Foto: Timm Schamberger / dpa
  • Schalke 04 spielt am letzten Spieltag 1:1 in Ingolstadt
  • Ralf Fährmann verhindert mit einem gehaltenen Elfmeter die Niederlage beim Absteiger
  • Stambouli fliegt vom Platz

Ingolstadt. Schalke 04 hat die Saison mit einem enttäuschenden 1:1 (1:1) bei Absteiger FC Ingolstadt 04 beendet. Vor 15200 Zuschauer begannen die Königsblauen schwungvoll, ließen dann aber nach und verloren in der zweiten Halbzeit auch noch Benjamin Stambouli durch Platzverweis nach einer Notbremse.

Schalke erwischte den besseren Start. Nach einem Doppelpass mit Leon Goretzka netzte Donis Avdijaj durch die Beine des Ingolstädter Torwarts Orjan Nyland hindurch zur Führung ein (2.). Schalke blieb danach am Drücker.

Nach starker Ballerkämpfung von Guido Burgstaller landete die Kugel bei Leon Goretzka, der jedoch nicht genug Dampf hinter seinen Schuss brachte, so dass Nyland parieren konnte (11.). Der Fallrückzieher von Nabil Bentaleb (13.) war kurz darauf etwas für die Galerie. Der Versuch aus 16 Metern sah schön aus, landete aber im Toraus.

Elfmeter zum Ausgleich

Anschließend nahm das Niveau merklich ab. Ingolstadt bekam durch aggressive Zweikampfführung und gelungene Ballaktionen Oberwasser, hatte aber bis auf einen Freistoß von Markus Suttner (16./Fährmann parierte mit der Faust) keine nennenswerten Torszenen.

Erst ein Faller von Dario Lezcano, der nach einer harmlosen Gesichtsberührung von Schalkes Naldo schreiend zu Boden ging und dafür mit einem Strafstoß belohnt wurde, ermöglichte Ingolstadt das 1:1. Ralf Fährmann suchte sich in der 40. Minute die linke Ecke aus, der Schuss von Pascal Groß sauste aber flach in die Mitte.

Rot für Stambouli

Nach Wiederanpfiff war auf beiden Seiten das Bestreben erkennbar, das Spiel zu gewinnen. Naldos Schuss konnte gerade noch von Nyland zur Ecke gelenkt werden (50.). Auf der Gegenseite parierte Ralf Fährmann binnen weniger Sekunden doppelt gegen Sonny Kittel und Dario Lezcano (52.). Und dann passierte es wieder: Schlechtes Abwehrverhalten, Schalkes Benjamin Stambouli riss Pascal Groß im Strafraum um (63.).

Diesmal gab es keinen Zweifel. Schiedsrichter Frank Willenborg pfiff Strafstoß und zeigte Stambouli Rot wegen Notbremse. Ralf Fährmann parierte den Strafstoß von Lezcano mit einer starken Faustparade und bewahrte Schalke somit vor einer Blamage beim Absteiger.

In der Endphase brachte Trainer Markus Weinzierl mit Weston Mc Kennie einen Youngster für das defensive Mittelfeld und mit Klaas-Jan Huntelaar den Publikumsliebling der letzten Jahre. Der „Hunter“ wurde vom lautstarken Schalke-Anhang heftig gefeiert, konnte aber in seiner 5-minütigen Spielzeit nichts mehr reißen.

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