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Oberhausen

Wattenscheid-Spiel ist doppelter Testlauf für RWO

Patrick Bauder (Mitte) soll für die kreativen Momente sorgen.
Foto: Micha Korb
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Oberhausen. Das Spiel gegen den zweiten Lieblingsverein von RWO-Trainer Mike Terranova ist ein doppelter Testlauf. Denn in der Partie gegen Wattenscheid 09 am Sonntag um 14 Uhr im Stadion Niederrhein wird die Startelf für das Pokalfinale am Pfingstmontag gegen Rot-Weiss Essen gesucht. Gleichzeitig wird erstmals die neue Emschertribüne für das Publikum freigegeben, um den Betrieb dort zu üben. Denn am Finaltag sollte schon alles passen, mit 3000 Fans ist der Neubau ausverkauft.

Das interessierte Terranova übrigens ebenfalls stark, denn der Coach verspricht sich vom Zuspruch der Fans natürlich eine Menge Hausmacht mehr als der Fanblock ohnehin bisher geliefert hat. Der war unter der Stoag-Tribüne schon immer vorbildlich dabei, aber vielleicht geht ja noch mehr. Terranova: „Durch die größere Nähe zum Spielfeld wird die Atmosphäre nochmal besser. Das wird uns antreiben.“

Alle sind heiß, jeder will spielen

Im Training in der Woche fiel es ihm leicht, dies bei seiner Mannschaft einzufordern. „Die Jungs sind alle heiß, jeder will spielen und jeder will sich im Wattenscheid-Spiel empfehlen.“

Das wird Tim Hermes nicht können, denn der ist gelbgesperrt und schaut zu. Fürs Pokalfinale gilt er aber als gesetzt, da er immer hochmotiviert ist, Vorwärtsdrang entwickelt und gegen seinen ehemaligen Verein noch einmal ein wenig mehr motiviert sein dürfte. Jetzt gegen Wattenscheid wird Daniel Heber für ihn auf die rechte Defensivseite rücken, rechts verteidigt Dominik Reinert. In der Innenverteidigung stehen Kai Nakowitsch und Mike Jordan. Felix Haas ist aber auch wieder nahe dran und sitzt nur wegen mangelnder Spielpraxis zunächst auf der Bank. Maik Odenthal soll über links Akzente setzen, auf rechts will Terranova nochmals Can Serdar sehen, ohne Rafael Garcia oder Marvin Lorch dabei aus dem Blickfeld zu verlieren.

Im Zentrum mit der Doppelspitze

Offensiv setzt Terranova im Zentrum auf Tarik Kurt, der eine Woche Pause bekommen hatte, sowie auf Philipp Gödde und dessen körperliche Stärke. Raphael Steinmetz habe in Wegberg-Beeck zwar ein ganz starkes Spiel gemacht, doch Terranova will jetzt Kurt erst einmal bestätigen. Yassin Ben Balla ist die defensive Schaltstelle vor der Abwehr, Patrick Bauder wird wieder die Rolle als Regisseur übernehmen und soll für die Überraschungsmomente im Spiel in die Spitze sorgen.

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Wie auch immer die Elf gegen Wattenscheid am Ende oder gegen Essen zum Start aussieht, Terranova weiß eines: „Ich muss mir um Ausfälle keine Sorgen machen. Alle sind dermaßen gut in Schuss, dass wir Ausfälle verpacken könnten.“ Denn auch Robert Fleßers hat sich mit viel Engagement zurück gemeldet.

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Fr, 10.08.2018, 10.49 Uhr