Anzeige

RWO-Trainer Terranova lobt seine Mannschaft trotz Niederlage

Anzeige

Krefeld.. Jörn Nowak, sportlicher Leiter bei RWO: Das war ein sehr ordentliches Auswärtsspiel von uns. Aber das Ergebnis passt nicht zum Spielverlauf. Wir hatten die ersten Chancen und waren deutlich gefährlicher als Uerdingen. Unterm Strich müssen wir das Positive mitnehmen. Das war eine starke Leistung und wir haben uns zahlreiche Chancen, endlich auch mal nach Standards, erspielt.

RWO-Trainer Mike Terranova: Glückwunsch an den KFC. Das war ein gutes Regionalligaspiel mit zahlreichen Offensivaktionen. Wir waren von Beginn an dominant und haben uns die ersten Chancen erspielt, aus denen man durchaus was hätte machen können. Das gab es auf beiden Seiten und dann zeigt sich halt auch die Qualität eines Spielers wie Beister. Beim zweiten Tor half den Uerdingern ein Platzfehler und Kefkir hat Glück mit seinem Traumtor. Trotz des 2:0 zur Pause gab es für uns keinen Grund, das Spiel verloren zu geben. Für mich war es weiter offen und so sollten meine Spieler das auch angehen. Das haben sie gemacht, auch nach dem 3:0. So einfach darf ein Tor nicht passieren. Als wir dann zum 3:1, 3:2 kamen, dachte ich, da ginge noch was. Das 4:2 fiel zu schnell. Wir hätten das 4:3 erzielen können und dann wäre es wieder ein offenes Spiel gewesen. Ich bin unterm Strich zufrieden, denn die Einstellung war hundertprozentig da. Die Ergebnisse stimmen bei uns nicht, ich bin aber sicher, dass sich das in den nächsten Wochen ändert und wir Erfolge haben werden.

KFC-Trainer Stefan Krämer: Ich sehe viele Dinge ähnlich wie mein Kollege. Wir sind nicht gut in die Partie gekommen. In der Woche hatten wir hauptsächlich Ballbesitz trainiert, das hätten wir besser andersrum getan. Auch als wir das 1:0 erzielt hatten, war die Arbeit gegen den Ball immer noch nicht gut. Vor der Viererkette hatten wir Probleme, Oberhausen hat das mit seinen beiden Achtern sehr gut gemacht. Vor dem Schuss von Kefkir habe ich noch gerufen „nicht schießen“, dafür habe ich mich gerade bei ihm entschuldigt. Der Treffer hat Chancen zum Tor des Monats. Nach dem 3:0 haben zu viele in meiner Mannschaft gedacht, das Spiel ist gewonnen und wir können es jetzt ruhiger angehen lasen. Da war keine Aggressivität mehr zu sehen. Und nach zwei Gegentoren lässt sich dann der Schalter nicht einfach mal wieder auf Leistung umlegen. Deswegen hatten wir Glück mit dem 4:2. Wäre hier noch einmal der Anschluss gekommen, hätte es für uns ein ekliges Spiel werden können. Ich war mit vielen Phasen nicht einverstanden, zum Glück haben wir gewonnen.

Anzeige
Fr, 10.08.2018, 10.49 Uhr