RWO-Trainer Basler schimpft über Vorgänger Schneider

RWO-Trainer Mario Basler hat seinen Vorgänger Theo Schneider heftig kritisiert. "Ich schimpfe normalerweise nicht über Kollegen, aber er muss sich überlegen, ob er den Job verfehlt hat", sagte Basler.

Oberhausen.. RWO-Trainer Mario Basler ist sauer auf seinen Vorgänger. Er führt die Vielzahl an Muskelverletzungen auf eine unzureichende Saisonvorbereitung von Theo Schneider zurück. Denn jetzt hat es auch Stammkeeper Michael Melka erwischt. Der meldete sich Mittwoch mit einem Faserriss in der Wade auf jeden Fall für die Partie Samstag gegen Wehen ab, wahrscheinlich aber für einige Wochen. Basler: „Wenn alle fit sind, passieren die Verletzungen in dieser Häufigkeit nicht. Derjenige, der das zu verantworten hat, sollte sich fragen, ob er den richtigen Beruf gewählt hat. Das ist unfassbar.“

Schneider dazu im Gesräch mit der Sportredaktion: "Das ist völliger Quatsch, unterste Schublade und Alibigeplänkel. Ich habe Belege, dass alle Spieler topfit waren, die Werte sind gut. Mein Anwalt wird Herrn Basler schreiben, dass er diese Aussagen zu unterlassen hat.“

Torwart Melka fällt aus

Die Diagnose von Melkas Verletzung aus dem Dienstagstraining ereilte Basler am Mittwochmittag durch Masseur Andy Münker und danach hatte der Coach den Kaffee auf. „Es ist zwar nicht meine Art so etwas zu sagen, aber das ist der pure Wahnsinn. Fast jeden Tag melden sich Spieler mit Muskelverletzungen ab.“ Aktuell zählen Felix Schiller (Muskelbündelriss), Felicio Brown Forbes, Timo Kunert und Melka (alle Muskelfaserrisse) zu den Spielern, die länger ausfallen werden. Im bisherigen Saisonverlauf hatte es Christopher Kullmann, Esad Razic, Jeff Gyasi oder Benjamin Reichert erwischt, die zwischendurch verletzungsbedingt passen mussten. Basler: „Die Grundlagen für die Fitness werden in der Sommerpause gelegt. Wie wir das jetzt bewerkstelligen können, wird schwer.“

In der Länderspielpause hatte Basler das Training angezogen, sah aber nicht nur in der Kondition Nachholbedarf. „Wir haben Zweikämpfe trainiert, Eins gegen Eins, Zwei gegen Zwei.“

Nach Basler gilt es jetzt die fünf Spiele bis zur Winterpause ordentlich über die Bühne zu bringen und „noch den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Nach dem letzten Spiel des Jahres am 17. Dezember gegen Burghausen stehen zehn Tage Pause an. „Vom 27. bis 30. Dezember werden wir nur laufen“ sagt Basler . Am 3. Januar ist dann der offizielle Trainingsstart.

Gegen Wehen Wiesbaden wird Reservekeeper Niklas Hartmann sein Debüt im Tor geben. Basler: „Ihm fehlt zwar ein bisschen Spielpraxis , aber ich habe totales Vertrauen zu ihm.“ Hartmann spielte zuletzt regelmäßig n der U 23.

 

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