Hängende Köpfe bei RWO nach Niederlage im Pokalfinale

Enttäuschung bei RWO nachd er Niederlage gegen RWE.
Enttäuschung bei RWO nachd er Niederlage gegen RWE.
Foto: Michael Gohl
Sie wollten so gerne in den DFB-Pokal, nun stehen sie mit leeren Händen da - dementsprechend enttäuscht waren die RWO-Akteure. Die Stimmen

Essen.. RWO-Trainer Andreas Zimmermann: Es ist bitter, als Zweiter hier zu sitzen. Wir wollten gewinnen, aber jetzt beglückwünsche ich den Sieger. Wir haben aus dem Spiel heraus zu wenig Chancen kreiert. Das ist uns im Halbfinale besser gelungen, aber hier haben wir es nicht geschafft. Wenn man ins Elfmeterschießen geht, heißt es 50:50. Das mag ich nicht. Ich hoffte, dass wir es noch vorher schaffen, konditionell waren wir voll da. Meine Mannschaft hat sich über die gesamte Distanz reingehängt. Jetzt gibt es natürlich hängende Köpfe. Aber das ist Sport, das ist Fußball.

RWE-Trainer Markus Reiter: Das war ein würdiges Finale. Ein volles Haus und zwei Teams, die sich mit allen taktischen Finessen nichts geschenkt haben. Wir sind ein würdiger Sieger. Wir hatten die besseren Torchancen aus dem Spiel heraus. Gut, nimmt man den Kopfball von Steinmetz aus der 92. Minute und der ist drin, sitzen wir hier mit hängenden Köpfen. Wie wir die Elfmeter geschossen haben, war symbolisch für meine Truppe an diesem Tag. Die waren alle hervorragend platziert, jeder scharf in seiner Ecke. Ich hätte keine Mühen gehabt, auch weitere Schützen zu finden. Wir hatten im Abschlusstraining genau auf dieses Tor Elfmeter geübt.

RWO-Verteidiger Felix Haas: Die Situation bei meiner Gelben Karte war kein Foul. Ich habe den Gegenspieler abgelaufen. Der Schiri ist ein erfahrener Mann, für solch eine Situation gibt man kein Gelb, zumal in der ersten Minute. Im Allgemeinen haben wir die Bälle im Mittelfeld nicht lang genug gehalten, wir haben auch nicht einfallsreich genug gespielt. Wir hätten uns in vielen Situationen mehr einfallen lassen müssen.

RWO-Außen Dominik Reinert: Wir wussten, dass das hier ein ganz anderes Spiel wird als in der Meisterschaft. Pokal ist nun mal was anders. Insofern ist das 0:0 fast ein logisches Ergebnis. Beide standen kompakt und versuchten, so wenig Fehler wie möglich zu machen. So musste es ins Elfmeterschießen gehen.


RWO-Verteidiger Christoph Caspari: Ich habe mich gut gefühlt und der Elfer war eigentlich auch gut, aber der Torwart war halt dran. Das 0:0 bis dahin ging in Ordnung, es war ein aggressives, kampfbetontes Spiel, bei dem sich keiner einen Zentimeter geschenkt hat. Es ist schwer, unter solchen Bedingungen ein Tor zu schießen. Unterm Strich heißt es dann: Einen Dummen muss es gaben. Nächstes Jahr heißt es bei uns aber auf jeden Fall: Attacke.

RWO-Mittelstürmer David Jansen: Unser Ziel war der DFB-Pokal, deswegen sind wir jetzt sehr enttäuscht. Aber im Spiel fehlte bei uns der letzte Pass.

RWO-Torwart Philipp Kühn: Die Elfmeter gegen mich waren alle überragend geschossen, ich hatte kaum eine Chance. Bei uns war es aber genau so. Und dann ist es Glückssache, wenn einer mal gehalten wird.

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