Außenseiter RWO holt 1:1 bei Viktoria Köln nach Jansen-Tor

David Jansen, hier beim Torjubel während einer früheren Partie, sicherte RWO einen Punkt gegen Viktoria Köln.
David Jansen, hier beim Torjubel während einer früheren Partie, sicherte RWO einen Punkt gegen Viktoria Köln.
Foto: imago
Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Oberhausen hat zum Saisonstart beim Favoriten Viktoria Köln einen Punkt mit nach Hause nehmen können.

Köln.. Das erste Saisonziel ist vorläufig erreicht: Rot-Weiß Oberhausen steht vor Rot-Weiss Essen. Während sich die Rot-Weissen aus der Nachbarstadt ein 0:3 gegen den SC Wiedenbrück einfingen, bot RWO beim 1:1 bei Viktoria Köln eine bärenstarke Vorstellung zum Auftakt der Regionalliga-West.

Wie schon in der Vorsaison kam die Truppe von Andreas Zimmermann nach unglücklichem Rückstand zurück, dominierte die zweite Halbzeit und erzielte den verdienten Ausgleich durch David Jansen. Unterm Strich hatten die Gäste die besseren Gelegenheiten, den zweiten Treffer zu erzielen.

Die Viktoria von Trainer Tomasz Kaczmarek ist zwar gegenüber der vergangenen Spielzeit auf vielen Positionen verändert, am System hat sich wenig geändert. Es geht immer noch schnell über die Außen nach vorn. RWO begegnete dem mit aufmerksamem Spiel und agierte zunächst abwartend – um zu schauen, was die teuer zusammengestellte Mannschaft so auf der Pfanne hat.

RWO legte den Respekt ab - und kassierte den Rückstand

Nach 15 Minuten war klar, dass die individuelle Klasse da ist, das Zusammenspiel aber noch zu wünschen übrig lässt. RWO legte den Respekt ab und kassierte prompt den Rückstand: Tim Hermes soll nach einem Freistoß von Mike Wunderlich in den Strafraum Jules Schwadorf gehalten haben. Der oft unsichere Schiedsrichter Lennart Brüggemann zögerte keine Sekunde und pfiff Strafstoß. Hermes sah zudem gelb. Wunderlich ließ dem bärenstarken Robin Udegbe im RWO-Tor keine Chance: 0:1 (18.).

Fast im Gegenzug der Ausgleich. Dominik Reinert sah nach gutem Zuspiel von Benjamin Weigelt, dass Viktoria-Keeper Nico Pellatz etwas zu weit vor dem Kasten stand und zog aus 25 Metern ab. Der Knaller landete an der Latte (21.). Nun ging es hin und her, RWO war im Spiel angekommen. Die beste Chance bis zum Wechsel hatten jedoch die Gastgeber. Schwadorf hatte sich mal wieder durchgesetzt und stand frei vor Udegbe – der hielt sein Team mit einem tollen Reflex im Rennen (28.).

500 RWO Fans machten die Partie zum Heimspiel

In der Kabine nahmen sich die Rot-Weißen vor, zuzulegen. Das gelang von Beginn an. Tim Hermes und Alex Scheelen prüften Pellatz nun fast im Minutentakt mit guten Distanzschüssen. Entweder zogen die knapp vorbei oder Pellatz war auf dem Posten. Keine Chance hingegen hatte er bei der besten RWO-Kombination der Partie. Messerscharf passten Scheelen und Reinert den Ball durch die Schnittstelle der Defensive auf David Jansen. Der fackelte auf halbrechts im Strafraum nicht lang und zog trocken ins kurze Eck ab (1:1). Der verdiente Ausgleich und spätestens jetzt machten die 500 mitgereisten RWO-Fans das Spiel im Sportpark Höhenberg zur Heimpartie.

Hermes (77.) und Scheelen (78.) hatten bei Distanzschüssen erneut Pech, auf der Gegenseite vergaben Schwadorf (63.) und Nottbeck (75.) Chancen. „Ein gefühlter Sieg“, freute sich Vorstand Thorsten Binder nach der starken Partie und hatte wie alle Rot-Weißen ein stolzes Lächeln im Gesicht.

 
 

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