Essen

Schock für Rot-Weiss Essen: Frank Löning beendet aktive Karriere

Avancierte letzte Saison zum Lebensretter bei Rot-Weiss Essen: Frank Löning.
Avancierte letzte Saison zum Lebensretter bei Rot-Weiss Essen: Frank Löning.
Foto: Thorsten Tillmann
  • Frank Löning wird nicht mehr für Rot-Weiss Essen auflaufen.
  • Der derzeit verletzte Mittelstürmer löste seinen Vertrag an der Hafenstraße zum 31. März auf
  • Damit beendet er seine aktive Karriere

Essen. „In der vergangenen Woche hat Franky uns mitgeteilt, seine aktive Karriere beenden zu wollen.

Da der Heilungsverlauf seiner Fersenverletzung leider nicht so war, wie wir es uns alle gewünscht haben, wäre er in dieser Saison wohl sowieso nicht mehr zum Einsatz gekommen.

Also haben wir uns gemeinsam mit Franky dazu entschieden, den Vertrag zum 31. März aufzulösen“, erklärt Jürgen Lucas, Direktor Sport Senioren von Rot-Weiss Essen.

„Franky hat in der vergangenen Saison maßgeblich dazu beigetragen, dass wir den Abstiegskampf erfolgreich bestritten haben. Nicht nur dafür sondern für seine gesamte Karriere gehört ihm unsere absolute Anerkennung.

Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“

Von der Oberliga bis in die 2. Bundesliga

Beim Oberligisten Kickers Emden absolvierte Löning seine ersten Einsätze im Seniorenfußball.

Über Werder Bremen II gelangte der bullige Angreifer zum SC Paderborn, wo er gleich in seiner ersten Saison in die 2. Bundesliga aufstieg.

Nach 28 Zweitligaspielen wechselte er zum SV Sandhausen in die 3. Liga und kehrte zwei Jahre später mit den Schwarz-Weißen in die 2. Bundesliga zurück.

180 Tore in über 300 Partien

Nach zwei weiteren Spielzeiten als Kapitän des SV Sandhausen zog Löning innerhalb der 2. Bundesliga zum FC Erzgebirge Aue weiter und schloss sich im Winter der Saison 2014/2015 dem Drittligisten Chemnitzer FC an, von wo aus er den Weg an die Hafenstraße fand.

Insgesamt kann der Sturmtank auf mehr als 200 Ober- und Regionalligaeinsätze sowie jeweils über 100 Dritt- und Zweitligaspiele zurückblicken, in denen er 180 Tore erzielte.

Für RWE ein Lebensgarant

Für RWE war der gebürtige Auricher insbesondere durch seine sechs Treffer in den letzten acht Regionalligaspielen der vergangenen Saison ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt.

In der laufenden Spielzeit kam Löning dagegen aufgrund einer Fersenverletzung seit Anfang März nicht mehr zum Einsatz.

Löning drückt die Daumen für's Pokalfinale

„Ich habe es sehr genossen, Teil dieses Vereins zu sein und an der Hafenstraße aufzulaufen, daher werde ich mich sicherlich auch in Zukunft immer mal wieder sehen lassen.

Der Mannschaft drücke ich in den verbleibenden Spielen selbstverständlich die Daumen, ganz besonders natürlich im Pokalfinale“, so der 35-Jährige.

(RS)

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