Essen

Rot-Weiss Essen zieht nach 2:0 ins Pokal-Achtelfinale ein

Torschütze Timo Brauer (2.v.r.) lässt sich nach seinem Tor feiern.
Torschütze Timo Brauer (2.v.r.) lässt sich nach seinem Tor feiern.
Foto: Christof Köpsel
Regionalliga-Spitzenreiter Rot-Weiss Essen ist nach einem 2:0 über den FSV Vohwinkel ins Achtelfinale des Niederrhein-Pokals eingezogen.

Essen. Am Ende ernteten die Spieler Applaus von den genau 1.000 Menschen im Stadion am Hallo. Die Tore für die Essener erzielten Timo Brauer per Elfmeter und Kevin Grund mit einem Schuss aus der Drehung in den Winkel.

Und vor allem haben sich einige Spieler anbieten können, die zuletzt in der Liga nicht in der Startformation standen. „Wir haben in den letzten drei Spielen dreimal mit der gleichen Elf begonnen. Da ist es nicht ganz so leicht, sich Gedanken zu machen, wen man austauscht. Die Jungs haben sich alle gut eingebracht. Ich habe das Gefühl, dass wenn etwas passiert, wir so nachlegen können, dass wir keinen Qualitätsverlust haben.“ So hatten Boris Tomiak, Robin Urban, Ismail Remmo, Tolga Cokkosan und Enzo Wirtz die Chance von Beginn an erhalten. Dem Quintett bescheinigte Essens Trainer Karsten Neitzel auch eine „vernünftige“ Leistung. „Es ging auch nicht darum, die anderen zu schonen“, erklärte der Fußballlehrer hinterher. „Ich glaube, dass man Mittwoch spielen und am Samstag wieder Vollgas geben kann.“

RWE-Torwart Raeder verhindert den Ausgleich

Entscheidend war an diesem Abend aber, dass die Rot-Weissen in die dritte Pokalrunde eingezogen sind. Auch wenn sich Neitzel vielleicht das ein oder andere Tor mehr erhofft hatte: „Dass wir viel Ballbesitz hatten, war am Ende keine Überraschung. In der ersten Halbzeit haben wir etwas zu langsam gespielt und zu viele Kontakte benutzt. Letztendlich haben wir aber souverän zu Null gespielt.“

Wirklich gefährlich vor das Tor kamen die Wuppertaler am Ende nur durch Frederic Lühr. Der Goalgetter der Gäste nutzte ein Missverständnis von Cokkosan und Philipp Zeiger, um alleine auf das Essener Tor laufen zu können. Es wäre der Ausgleich gewesen. Am Ende blieb jedoch RWE-Torwart Lukas Raeder Sieger. „Ich hoffe, dass wir aus diesem Spiel einiges für die Liga mitnehmen können“, kommentierte Vohwinkels sportlicher Leiter Holger Gaißmayer. Dort geht es am Sonntag zur zweiten Mannschaft des TSV Meerbusch. Auf Rot-Weiss Essen wartet ein Heimspiel gegen den SV Lippstadt, in dem die Neitzel-Elf den achten Pflichtspielsieg in Serie einfahren kann. Eine tolle Bilanz.

 
 

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