Essen

Rot-Weiss Essen: Statistik gegen SG Wattenscheid 09 deutet auf schwere Aufgabe hin

Fußball Regionalliga West 15. Spieltag Rot-Weiss Essen - Rot-Weiß Oberhausen am 28.10.2017 im Stadion Essen in Essen

Philipp Zeiger ( Essen ), rechts - Hervenogi Unzola ( Essen ), links
Foto: T.Tillmann
Fußball Regionalliga West 15. Spieltag Rot-Weiss Essen - Rot-Weiß Oberhausen am 28.10.2017 im Stadion Essen in Essen Philipp Zeiger ( Essen ), rechts - Hervenogi Unzola ( Essen ), links Foto: T.Tillmann
Foto: T. Tillmann

Essen. Die Sonne lacht, die Temperaturen sind deutlich milder geworden, ja fast schon frühlingshaft. Endlich wieder Fußballwetter. Aber an der Hafenstraße wäre ja am Freitag ohnehin gespielt worden, weil es dort im Stadion Essen eine Rasenheizung gibt. Also, nach einer dreiwöchigen, winterlichen Zwangspause ist es wieder soweit: Rot-Weiss Essen empfängt in der Regionalliga den Tabellennachbarn SG Wattenscheid 09 (19.30 Uhr).

Dem Gefühl nach endet die Winterpause erst jetzt

Mal sehen, wie die Roten so drauf sind. Man weiß es ja nicht so genau, weil am vergangenen Wochenende noch nicht einmal ein Testspiel stattfinden konnte. Die Spieler durften stattdessen ein bisschen laufen und an ihrer Ausdauer arbeiten. RWE-Trainer Argirios Giannikis musste in den vergangenen Wochen mit seiner Mannschaft reichlich improvisieren. Es wurde viel auf Kunstrasen trainiert, was schon ein großer Unterschied ist zum Naturgrün. Aber der Konkurrenz ist es ja nicht anders ergangen.

Nun ist es gefühlt so, als endete die Winterpause. Aber die Rot-Weissen haben in diesem Jahr schon ein Pflichtspiel im Nieder­rheinpokal absolviert (5:4 n.E. beim Oberligisten TuRu Düsseldorf) und eine Partie in der Regionalliga. Durch die lange Pause ist der jüngste Auftritt in der Liga vielleicht etwas in Vergessenheit geraten. Auch auf die Gefahr hin, dass an dieser Stelle alte Wunden aufgerissen werden: RWE unterlag Mitte Februar dem Abstiegskandidaten Bonn mit 0:1. Die Essener brachten damals die Kugel einfach nicht über die Linie und schenkten den Bonnern praktisch die drei Zähler.

Damit dürfte die Wiedergutmachung auf der Agenda ganz oben stehen. Allerdings ist Wattenscheid nicht gerade ein Lieblingsgegner. Farat Toku, der gegnerische Trainer, hat gegen RW Essen noch nicht verloren. Überhaupt ging von den letzten sechs Duellen nur eines verloren. Die beiden letzten Vergleiche an der Hafenstraße endeten jeweils mit einem Unentschieden. Das Hinspiel in dieser Saison an der Lohrheide mit 1:1. Solche Zahlenspiele lassen sich ja ziemlich beliebig auslegen, aber es ist und bleibt pure Statistik. Toku sagt ebenfalls klipp und klar: „Das interessiert mich eigentlich weniger. Ich bin kein Trainer, der auf die Statistik schaut.“

Schon drei Punktspiele in diesem Jahr absolviert

Die SG 09 gehört zu den Mannschaften, die nach Winterpause immerhin schon drei Punktspiele absolvieren konnten. Ganz so rund lief’s nicht. Der Start war dennoch ein Hammer, denn die Wattenscheider knöpften dem Ligafavoriten KFC Uerdingen ein 3:3 ab. Das reichte, um vor dem Anpfiff am Freitag in der Tabelle den einen Punkt vor den Gastgebern zu stehen, die allerdings zwei Partien weniger ausgetragen haben. Danach verlor Wattenscheid das Heimspiel gegen Borussia Dortmund II mit 2:4 und kassierte beim 1.FC Köln II gar ein 0:3.

Natürlich hat RWE-Trainer Argirios Giannikis den Gegner studiert. Er kennt dessen Spielsysteme und weiß, dass er in Manuel Glowacz, Nico Buckmaier und Joseph Boyamba drei starke Offensivkräfte besitzt. „Wir müssen den Spagat hinbekommen, die Offensivkräfte aus dem Spiel zu nehmen und selbst gefährlich zu werden“, sagt der Essener Fußball-Lehrer. Übrigens lobte vor einiger Zeit auch BVB-Trainer Jan Siewert die Wattenscheider Angriffslust: „Sie sind schnell, willig und gierig. Spielerisch gesehen, gibt es nicht viel bessere Mannschaften in der Liga als Wattenscheid.“

 
 

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