Essen

Rot-Weiss Essen belässt es beim alten Kader

Werden nicht verpflichtet, aus unterschiedlichen Gründen: Miles Müller (hinten) und Tammo Harder.
Werden nicht verpflichtet, aus unterschiedlichen Gründen: Miles Müller (hinten) und Tammo Harder.
Foto: Michael Gohl

Essen. Bei Rot-Weiss Essen wird allen Trainerdiskussionen zum Trotz nun wieder der Fokus auf Fußball gelegt, das Team von (Noch-)Trainer Argirios Giannikis wird die aktuelle Form am heutigen Samstag im Testspiel gegen Oberliga-Spitzenreiter 1. FC Kaan-Marienborn (14 Uhr, Waldstadion in Schwerte) überprüfen. „Kompliment an die Mannschaft, wie sie alle Nebengeräusche in den vergangenen Tagen ausgeblendet und sich auf die Arbeit auf dem Platz konzentriert hat“, so Sportdirektor Jürgen Lucas.

Bei Tammo Harder wäre Risiko zu groß gewesen

So wie es ausschaut, wird Rot-Weiss mit unverändertem Kader in die Rest-Rückrunde gehen. Die Gastspieler wurden gründlich abgewogen und letztendlich für zu leicht befunden. Mittelfeldmann Miles Müller bekleidet eine Position, auf der nun gar kein Bedarf besteht. Offensivmann Tammo Harder hat sich bei allen Qualitäten letzlich auch nicht aufgedrängt: „Da hat das Gesamtpaket nicht gestimmt, wir hätten bei seiner Vita ins Risiko gehen müssen“, so Lucas. Und Risiko ist bei RWE schon länger nicht angesagt.

Und Aret Demir, der 22-jährige Armenier von Bayern Alzenau, der gegen Bielefeld einen ordentlichen Eindruck hinterließ, besitzt noch einen gültigen Eineinhalb-Jahres-Vertrag, hätte in Essen eine ähnliche Laufzeit erwartet. „Er hätte unseren Kader nur ergänzt, auf der Position habe ich andere Ideen“, meint der Sportdirektor. Außerdem müssen ja noch ein paar Planstellen freigehalten werden für den neuen Coach, der schließlich auch seine Vorstellungen im Kader abgebildet sehen will. Bei einigen noch zu erwartenden Abgängen im Sommer bleibt da durchaus noch Spielraum für einige interne Veränderungen.

 
 

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