Essen

Rot-Weiss Essen: Argirios Giannikis vor dem Absprung? Drittligist zeigt Interesse am RWE-Trainer

Trainer Argirios Giannikis von Rot-Weiss Essen.
Trainer Argirios Giannikis von Rot-Weiss Essen.
Foto: Thorsten Tillmann
  • Argirios Giannikis hat sich bei Rot-Weiss Essen einen Namen gemacht
  • Der VfR Aalen ist auf ihn aufmerksam geworden
  • RWE will aber verlängern

Essen. Das wäre ein Ding: Rot-Weiss Essens Cheftrainer Argirios Giannikis soll das Interesse eines Drittligisten geweckt haben.

Wie die "Schwäbische Post" berichtet, steht der 37-jährige Fußballlehrer auf der Wunschliste des Tabellen-Neunten der 3. Liga VfR Aalen. Der Verein hat seinem Trainer Peter Vollmann am Dienstagabend mitgeteilt, dass der auslaufende Vertrag des 60-Jährigen nicht mehr verlängert wird. In die Reihe der möglichen Nachfolger werden Rainer Scharinger, Andreas Hinkel, Roger Prinzen und eben auch Giannikis genannt.

Uhlig strebt Verlängerung an

Der Vertrag des gebürtigen Nürnbergers an der Hafenstraße läuft noch bis Saisonende. Schon im Dezember hatte Sportdirektor Jürgen Lucas die ersten Gespräche mit Giannikis über eine Fortsetzung über den Sommer hinaus bestätigt: "Wir haben beide ein großes Interesse, in Zukunft weiter zusammenzuarbeiten."

Marcus Uhlig, der ersten Vorsitzende des Klubs, ergänzte nun: "Ich höre von diesem angeblichen Interesse das erste Mal. Falls es so sein sollte, dann ist das natürlich eine große Anerkennung sowohl für 'Agi' als auch Rot-Weiss Essen. Ich kann an dieser Stelle nur noch einmal betonen, dass wir mit der Arbeit unseres Trainers sehr zufrieden sind. Wir wollen die Zusammenarbeit fortführen und streben da eine Lösung an. Wir sind da im regen Austausch und zuversichtlich, dass 'Agi' seinen Vertrag verlängert. Er arbeitet sehr akribisch und plant schon den Kader für die nächste Saison."

Giannikis, der seinen Fußballlehrer gemeinsam mit Julian Nagelsmann und Domenico Tedesco absolvierte, hatte Mitte Oktober das Zepter bei den Bergeborbeckern übernommen. Seine Bilanz bis dato ist vielversprechend: Aus sechs Ligaspielen holten die Essener insgesamt 13 Punkte, zudem erreichte die Mannschaft das Viertelfinale des DERWESTEN.DE-Niederrheinpokals. Von daher ist es wenig verwunderlich, dass sich die ersten höherklassigen Vereine mit ihm beschäftigen.

 
 

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