Essen

Enochs weiterhin ein Trainerkandidat bei RWE

Die Trainerfrage beim Regionalligisten Rot-Weiss Essen ist noch nicht entschieden. Sportdirektor Lucas lässt sich Zeit für die "bestmögliche Lösung".

Essen. Für gewöhnlich zeigt sich Lucas sehr nahbar. Er ist normalerweise für jeden Plausch mit Fans oder Journalisten zu haben. Ob gerade ein Spiel ansteht, eine Trainingseinheit oder auch auf dem Weg zu Arbeit. Aktuell steht eine Frage ganz oben auf der Liste. Wer wird denn jetzt neuer Trainer von Rot-Weiss Essen?

Eine Antwort ist er bei diesem Thema bisher jedoch schuldig geblieben. Er hält sich an das Credo, das sich die Verantwortlichen nach der Ankündigung des aktuellen Trainer Argirios Giannikis, im Sommer nach Aalen zu wechseln, vorgenommen haben: Sie lassen sich Zeit. Warum auch eine übereilte Lösung suchen, wenn der aktuell Verantwortliche noch mit dem Kader arbeiten kann? Dann lieber auf die Lucas-Art: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Ideallösung für Rot-Weiss Essen. Wir befinden uns nach wie vor in intensiven Gesprächen, haben aber noch keinen Abschluss." Und auch erst dann soll etwas offiziell vermeldet werden.

Bis es soweit ist, darf spekuliert werden, wer im Sommer neuer RWE-Trainer wird. Joe Enochs soll weiter ein heißer Kandidat sein. Der ehemalige Spieler und Trainer des VfL Osnabrück ist nach Recherchen dieser Redaktion einer von zwei Top-Kandidaten auf die Nachfolge von Giannikis. Bestätigen will Lucas dies jedoch nicht: "Wir kommentieren keine Namen." Das größte Hindernis im Werben um Enochs könnte die Vertragssituation des 46-Jährigen sein: Im Sommer vermeldete der VfL noch die Vertragsverlängerung bis 2020, über eine Vertragsauflösung ist nichts bekannt. Es ist gut möglich, dass Enochs und der VfL Osnabrück, der sogar eine Tribüne nach dem US-Amerikaner benannt hat, noch die Modalitäten verhandeln müssen, ehe sein Weg an die Hafenstraße frei wäre.

 
 

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