Am Ende wird’s bei RWE noch munter

RWE bezwang die "Auf Asche"-Elf knapp mit 2:1.
RWE bezwang die "Auf Asche"-Elf knapp mit 2:1.
Lange Zeit sah es so aus, als sollte der vierte Vergleich von Rot-Weiss mit einer Auf-Asche-Elf bis zum Ende eine knappe Kiste bleiben – zumindest, was das Ergebnis betrifft. Dann wurde es aber doch noch sehr deutlich.

Lange Zeit sah es so aus, als sollte der vierte Vergleich von Rot-Weiss mit einer Auf-Asche-Elf bis zum Ende eine knappe Kiste bleiben – zumindest, was das Ergebnis betrifft. Dann wurde es aber doch noch sehr deutlich.

Auf Asche - Rot-Weiss 2:5 (1:1)

Auf Asche: Nass (46. Pippert), Duhan, Kratochvil, Lümmer (46. Waszek), Bloch, Briose, Trißler (46. Putzer), Conti, Suelmann (53. Peter), Dymala (46. Pleimes), Enger (75. Wienecke).

Rot-Weiss: Lamczak (46. Kunz), Dombrowka, Wagner, Rodenberg (46. Soukou), Guirino (46. Nakowitsch), Grummel (46. Shala), Lemke (46. Schlomm), Pires (46. Grund), Avci, Lenz (46. Koep), Ellmann (46. Sawin)
Tore: 0:1 Ellmann (12.), 1:1 Trißler (17.), 1:2 Wagner (FE/64.), 1:3 Wagner (74.), 1:4 Soukon (78.), 1:5 Shala (81.), 2:5 Dymala (83.).

2600 Zuschauer bildeten im Sportpark am Hallo einen würdigen Rahmen für den Vergleich, der auch einem gutem Zweck („Förderturm“) diente. Doch auch hatten sich die Essener Fußball-Fans einiges versprochen, tat sich RWE doch in der Vergangenheit schwer gegen die Amateurauswahl. Da hätte die frühe Führung durch Marvin Ellmann den Rot-Weißen eigentlich in die Karten spielen müssen (12.). Der Wunsch von RWE-Coach Waldemar Wrobel, zu Null zu spielen, war allerdings nur fünf Minuten später nur noch Makulatur. Stefano Trißler vom ESC Rellinghausen zog aus 25 Metern einfach mal ab, überraschte RWE-Torwart Dennis Lamczyk, bei dessen Abwehrversuch der Ball ins Netz flog. Die Rot-Weißen blieben zwar danach spielbestimmend, wandelten ihren größeren Ballbesitz aber nicht in Chancen um. Das Spiel plätscherte so vor sich hin, die 2600 Zuschauer keine Gelegenheit die Hände zum Applaus zu bewegen.

Am Ende wurde es deutlich

Da sollte sich nach der Pause ändern. Zunächst verhinderte Haarzopfs Torwart Pascal Pippert gegen Marcel Schlomm die erneute RWE-Führung (59.). Fünf Minuten später beim Foulelfmeter durch Vincent Wagner war er machtlos. Der RWE-Verteidiger zeichnete auch für das 3:1 verantwortlich, als er den Ball mit der Hacke ins Tor bugsierte. Nun kam – auch dank Benedikt Koep und vor allem Elvis Shala, die zur Pause gekommen waren und dem Spiel der Rot-Weißen gut taten – noch einmal Leben in die Partie. Cebio Soukon erhöhte auf 4:1 und Elvis Shala verdiente sich den Treffer zum 5:1.

Die Auf-Asche-Elf, die nur einmal zusammen trainiert hatte, musste ihre Hoffnungen auf einen erneuten Coup begraben. Zur Resultatsverbesserung durch einen Kopfball von Markus Dymalla (FC Kettwig) reichte es aber doch noch.

RSC-Männer körperlich überlegen

Als Appetitanreger für das Auf-Asche-Spiel diente ein nicht alltäglicher Vergleich. Die Bundesliga-Fußballerinnen der SG Schönebeck traten gegen den Männer des RSC an, die den Aufstieg in die A-Liga geschafft hatten. Der Appetitanreger war eine Herrencreme. Die körperliche Überlegenheit der Rüttenscheider Männer war zu keinem Zeitpunkt nicht wegzudiskutieren. Da konnten sich die Schönebeckerinnen noch so mühen. Dass es zur Pause nur 3:1 für den RSC stand, hatten sie vor allem Dingen dem Aluminium zu verdanken, das bis dahin dreimal für die SGS rettete. Die Tore für Schönebeck erzielten Ioannidou (22.) und Beck (53.). Für den RSC waren Remmo (28./30.), Salem (31.) und Gomez (70.) erfolgreich.

 
 

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