Essen

Abbrennen von Pyrotechnik: Fehlverhalten der Fans kostet RWE 6500 Euro

Für ähnliches Verhalten seiner Fans, wie hier im vergangenen Jahr beim Niederrheinpokalspiel gegen Wuppertal, wurde Rot-Weiss Essen vom Verband nun bestraft.
Für ähnliches Verhalten seiner Fans, wie hier im vergangenen Jahr beim Niederrheinpokalspiel gegen Wuppertal, wurde Rot-Weiss Essen vom Verband nun bestraft.
Foto: Michael Ketzer
  • WDFV verurteilt den Regionalligisten zu einer hohen Geldstrafe
  • Vorsitzender Welling ärgert sich sehr über die 6500 Euro
  • Weitere Vergehen hätten einen Zuschauerausschluss zur Folge

Essen. Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) hat Rot-Weiss Essen aufgrund verschiedener Fehlverhalten seiner Fans in den vergangenen Wochen zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt. Ein Zuschauerausschluss konnte nach intensiven Gesprächen noch abgewendet werden.

„Insbesondere vor dem Hintergrund des Innogy-Ausstiegs haben wir an verschiedenen Stellen im Verein Einsparungen vornehmen müssen. Durch die Aktionen einzelner Personen im RWE-Fanblock ist im wahrsten Sinne des Wortes Geld verbrannt worden, was uns wiederum zu weiteren Sparmaßnahmen zwingt. Das ist für uns natürlich enorm frustrierend und schadet letztendlich dem Verein“, erklärt Rot-Weiss-Vorsitzender Michael Welling in einer Pressemitteilung des Vereins.

Abbrennen von Pyrotechnik

Unter anderem das Abbrennen von Pyrotechnik während der Spiele gegen Viktoria Köln und die U23 von Fortuna Düsseldorf sowie das Zünden eines Knallkörpers während der Partie gegen die U23 von Borussia Mönchengladbach führten zu einer Strafe von 6500 Euro.

Nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen mit dem WFDV konnte ein Zuschauerausschluss abgewendet werden. Allerdings – so heißt es in der Pressemitteilung des Vereins – wurde Rot-Weiss unmissverständlich mitgeteilt, dass weitere Vergehen einen solchen Ausschluss zur Folge haben werden.

(rs)

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