DFB-Pokal: RB Leipzig sorgt mit neuem Minusrekord für Spott bei Konkurrenz

Im DFB-Pokal spielt RB Leipzig wohl vor einer Minuskulisse.
Im DFB-Pokal spielt RB Leipzig wohl vor einer Minuskulisse.
Foto: dpa

Leipzig. Wenn ab Dienstagabend die Spiele des Achtelfinals im DFB-Pokal ausgetragen werden, werden viele Konkurrenten hämisch auf RB Leipzig blicken. Das liegt nicht am sportlichen Erfolg des Teams. Unter Trainer Ralf Rangnick knüpft RB Leipzig an alte Erfolge an und steht nach 20 Spieltagen auf Platz vier der Bundesliga-Tabelle.

Für Spott im DFB-Pokal sorgt vielmehr die voraussichtliche Zuschauerkulisse im Spiel zwischen RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg am Mittwochabend (Anpfiff, 18.30 Uhr).

DFB-Pokal: RB Leipzig vor neuem Minusrekord

Denn wie das Portal „RB live“ berichtet, droht dem Klub einer neuer Minusrekord. Gerade einmal 20.000 Fans werden für das wichtige Heimspiel im DFB-Pokal erwartet. So wenige Fans waren noch nie bei einem Pokalspiel von RB. Der Oberrang der Arena wurde für die Partie gar nicht erst freigegeben.

Interessantes Detail: Als die beiden Klubs vor vier Jahren im Achtelfinale des DFB-Pokals spielten, war die Red Bull Arena in Leipzig noch bis auf den letzten Platz ausverkauft. Das entsprach damals einer Zuschauerzahl von 43.348. Allerdings spielte spielte RB Leipzig 2015 noch in der 2. Bundesliga, ein Spiel gegen einen Bundesligisten war noch etwas Besonderes für den sächsischen Klub.

RB Leipzig mit rückläufigem Zuschauerschnitt

Vieles spricht dafür, dass bei dem Brause-Klub eine gewisse Müdigkeit eintritt. Auch der Zuschauerschnitt in der Bundesliga ist rückläufig:

  • 2016/2017: 41.478
  • 2017/2018: 39.397
  • 2018/2019: 37.605

Besonders unangenehm dürfte die aktuelle Entwicklung für Ralf Rangnick sein. Der Trainer der Leipziger hatte vor Kurzem erst geprahlt: „Mit 35.000 Zuschauen im Mai nach Berlin zu fahren, das hätte schon was.“ Von einer derart treuen Anhängerschaft scheint der Klub aber weit entfernt zu sein.

Traditionsklubs ist RB Leipzig ein Dorn im Auge

Schon zu Beginn der Saison zeigte sich die bröckelnde Unterstützung der RB-Anhänger. Zu den Qualifikationsspielen für die Europa League kamen kaum Fans, auswärts reisten sogar kaum mehr als ein Dutzend RB-Anhänger an.

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Vielen Fans von Traditionsklubs, im Speziellen Borussia Dortmund, ist der Verein RB Leipzig seit seiner Gründung im Jahr 2009 ein gewaltiger Dorn im Auge.

Speziell die organisierte Fanszene der Schwarzgelben sieht in dem Leipziger Club die Perversion des modernen Fußballs. Sie sind der Ansicht, dass RB Leipzig einzig und alleine gegründet wurde, um den Verkauf des Brausegetränks anzukurbeln - und liegen damit wohl nicht komplett falsch.

 
 

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