Niko Kovac: Pikante Details geleakt – so stauchte er seine Spieler zusammen

Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Nun sickerten unfassbare Details an die Öffentlichkeit durch.
Niko Kovac ist nicht mehr Trainer des FC Bayern München. Nun sickerten unfassbare Details an die Öffentlichkeit durch.
Foto: dpa

München. So richtig rund lief es nie zwischen Niko Kovac und dem FC Bayern München. Mit seiner sturen und teilweise brutal ehrlichen Art kam der 48-Jährige nie wirklich bei den Bayern an. Selbst der Gewinn des Doubles im Sommer konnte seine Situation nur kurzfristig stabilisieren.

Die Diskussion um ihn, sie brach nach dem schwachen Saisonstart in neuer Härte los. Schwache Leistungen, unglückliche Aussagen und der Umgang mit Bayern-Star Thomas Müller schufen eine Situation, die letztlich zur Entlassung von Kovac führte. Die 1:5-Niederlage gegen seinen Ex-Klub war nur der letzte Hieb, der Niko Kovac stürzte. Am Sonntag entließen die Bayern-Bosse den Kroaten.

Niko Kovac: Sensible Informationen durchgesteckt

Nun kommen fast unfassbare Details ans Licht. „Bild“ berichtet darüber, dass Kovac den Profis der Bayern noch nach der Niederlage gegen Frankfurt eine heftige Standpauke hielt. Dass diese Informationen überhaupt an die Öffentlichkeit geraten zeigt, wie schwierig das Verhältnis von Mannschaft und Trainer gewesen sein muss.

Laut dem Bericht ging Kovac gleich mehrere Spieler heftig an:

  • Serge Gnabry: „Du verlierst zu viele Bälle“
  • Kingsley Coman: „Du bleibst stehen und Thomas [Müller, d. Red.] kämpft.”
  • Thiago: „Du sollst nicht zaubern.”
  • Jerome Boateng kassierte Kritik wegen seiner frühen roten Karte: „Du musst dich viel cleverer in der Situation anstellen.”

Und weitere harte Worte sollen laut dem Bericht gefallen sein: „Ihr hört nicht zu! Wir besprechen und trainieren Dinge und ihr setzt sie nicht um.“ Kovac forderte schließlich: „Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und nicht schönen Fußball spielen, sonst verlieren wir auch die nächsten zwei Spiele.“

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Doch daraus wird nun nichts mehr. In den kommenden beiden Spielen, am Dienstag in der Champions League gegen Olympiakos Piräus und am Samstag gegen den BVB wird mit Hansi Flick der bisherige Co-Trainer auf der Bayern-Bank sitzen. Als sein Assistent springt Bayern-Dauerbrenner Hermann Gerland ein.

Der gebürtige Bochumer übte diese Amt bereits für Jupp Heynckes, Louis van Gaal, Pep Guardiola und Carlo Ancelotti aus. Wer dauerhaft das Amt des Bayern-Trainers übernimmt, ist noch unklar.

 
 

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