Neymar-Irrsinn bringt Streich und Klopp auf die Palme: „Der Gott des Geldes wird alles verschlingen!“

  • Nach dem Wechsel von Neymar haben sich Jürgen Klopp und Christian Streich geäußert
  • Beide zeigen sich wenig begeistert

Der Mega-Transfer von Superstar Neymar (hier die brisanten Details) hat die ganze Fußballwelt schockiert.

Für 222 Millionen Euro (!) wechselt der Brasilianer vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain. Das Echo unter Fans, Medienvertretern und anderen Aktiven der Branche war gewaltig.

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„Das ist irreal“

Auch Christian Streich äußerte sich in seiner typischen Art zu dem Ablöse-Irrsinn. „Das ist irreal…aber es ist die Realität“, sagte der Trainer des SC Freiburg auf einer Pressekonferenz: „Der Gott des Geldes wird alles verschlingen.“

Der Freiburg-Coach redete sich förmlich in Rage: „Mir ist es mittlerweile auch egal, ob ein Spieler 220 Millionen oder 440 Millionen kostet. Ich lese mir das ohnehin nicht durch. Ich find’s schade, aber ich muss damit leben.“

Klopp: „Financial Fair Play wohl mehr Vorschlag“

Auch Jürgen Klopp hat im Fall Neymar eine klare Meinung. Der Trainer des FC Liverpool kritisierte: „Ich dachte eigentlich, Financial Fair Play wäre erfunden worden, um solche Dinge zu verhindern. Financial Fair Play ist aber offenbar mehr ein Vorschlag als eine wirkliche Regel.“

Und weiter: „Es gibt derzeit auf der Welt nur zwei Vereine, die einen solchen Transfer stemmen können: Manchester City und Paris Saint Germain. Jeder weiß, warum das so ist, und niemand unternimmt etwas dagegen.“

(dhe)