Wiedersehen mit Sasic in Koblenz

Dirk Retzlaff
Milan Sasic will es nach seiner Entlassung beim MSV Duisburg erst mal ruhig angehen lassen. Foto: imago
Milan Sasic will es nach seiner Entlassung beim MSV Duisburg erst mal ruhig angehen lassen. Foto: imago
Ein Wiedersehen mit Milan Sasic gibt es für die Spieler des MSV Duisburg bereits in der nächsten Woche beim Freundschaftspiel in Koblenz. Sasic will sich das Spiel von der Tribüne aus ansehen.

Koblenz. Als der MSV am Sonntag beim 0:3 gegen 1860 München seine höchste Heimniederlage kassierte, war Milan Sasic mit dem Auto unterwegs. Seine Schwester kam aus Kroatien zu Besuch, Sasic holte sie vom Flughafen ab. Die Liveübertragung des Spiels sah der 53-Jährige nicht. Er schaute am Abend eine Zusammenfassung. „Schade, dass es wieder nicht zu einem Erfolg gereicht hat“, so Sasic, der sich ein Urteil über die Leistung seiner Ex-Mannschaft aus der Distanz nicht erlauben wollte.

Sasic hatte schon neue Angebote

Nach der Entlassung beim MSV Duisburg kann sich Sasic nun ein paar Tage Urlaub mit Ehefrau Branka gönnen. Durch die kurze Sommerpause und den unerwarteten Absprung von Manager Bruno Hübner fiel der Urlaub für Sasic in diesem Jahr komplett flach.

Eine längere Auszeit will der Kroate aber nicht einlegen. „Am Samstag kamen sogar schon die ersten beiden Anfragen. Aber das passte einfach nicht“, so Sasic, der aber „grundsätzlich für eine neue Aufgabe bereit ist“. Den Verantwortlichen des MSV Duisburg käme eine Anschlussbeschäftigung des Trainers entgegen, denn Sasic steht noch bis Sommer 2013 beim MSV unter Vertrag. Eine Vertragsauflösung ist derzeit nicht in Sicht.

In der nächsten Woche wird Sasic sein ehemaliges Team wiedersehen. Der MSV spielt am Donnerstag, 10. November, anlässlich des 100-jährigen Bestehens der TuS Koblenz in der Heimatstadt des Kroaten. Sasic selbst hatte dieses Match arrangiert, um seinem angeschlagenen Ex-Klub zu helfen.

Sasic: „Höchstwahrscheinlich werde ich auf der Tribüne sitzen.“