Sasic sieht MSV für Start beim KSC gut vorbereitet

Dirk Retzlaff
MSV-Trainer Milan Sasic hat kurz vor dem Saisonstart beim Karlsruher SC nahezu keine personellen Probleme. Einzig Goran Sukalo bereitet dem Duisburger Coach ein paar Bauchschmerzen.

Duisburg. Hochbetrieb im Trainingszentrum an der Westender Straße. Im Besprechungsraum sind die Jalousien zugezogen. Eine tätowierte Schönheit posiert mit einigen MSV-Spielern für den neuen Fan-Shop-Katalog vor den Fotografen. Bei dieser Gelegenheit lässt sich der neue Torwart Felix Wiedwald für seine Autogrammkarten ablichten. Es folgt die Regelschulung, und nebenbei bittet Trainer Milan Sasic auch noch zu zwei Trainingseinheiten. „Die Vorbereitungszeit ist so kurz. Da ballen sich jetzt die Termine“, seufzt der Kroate, der schon mehrfach deutlich gemacht hat, was er von der kurzen Vorbereitung auf die neue Saison hält. Nämlich gar nichts.

Da freut sich der Trainer, dass er fünf Tage vor dem Saisonstart beim Karlsruher SC nahezu keine personellen Probleme hat. Einzig Goran Sukalo bereitet seinem Coach ein paar Bauchschmerzen. „Es zwickt bei ihm ein wenig. Wir mussten ihn aus dem Training herausnehmen“, berichtet Sasic.

MSV-Startelf fast komplett

Für das erste Spiel sieht der Duisburger Trainer seine Mannschaft gut vorbereitet. „In groben Zügen steht die Aufstellung bereits“, so Sasic. Große Überraschungen wird es da nicht geben, wobei Goran Sukalo natürlich für den Auftritt im Wildparkstadion fest eingeplant ist. Heute wird Sasic nach Oberhausen-Rheinhausen (Landkreis Karlsruhe) fahren, um den KSC im Testspiel gegen Kickers Offenbach zu beobachten. Sasic: „Leider gab es sonst in den letzten Wochen kaum Möglichkeiten, um unsere ersten Gegner zu studieren.“ Vor allem auf Ex-Zebra Klemen Lavric ist der Duisburger Trainer gespannt: „Er war schon immer ein torgefährlicher Stürmer.“

Warten auf Sliskovic

Weiterhin hofft Sasic auf die Ausleihe des Mainzer Stürmers Petar Sliskovic. „Wir sind mit dem Spieler einig und haben auch alles erfüllt, was Mainz gefordert hat“, sagt Sasic, der aber gleichzeitig einräumt: „Die Erfahrung lehrt, dass eine Sache, die sich sehr lange hinzieht, am Ende scheitert.“