Osnabrück ist für den MSV Duisburg ein Lieblingsgegner

Der VfL Osnabrück – hier mit Nicolas Feldhahn (links) - verlor zuletzt fünfmal in Folge.
Der VfL Osnabrück – hier mit Nicolas Feldhahn (links) - verlor zuletzt fünfmal in Folge.
Foto: imago/Jan Huebner
Der MSV ist gegen Osnabrück seit 15 Spielen ungeschlagen - die letzte Niederlage gab es am 10. Mai 1990. Zuletzt feierte der MSV sechs Siege in Folge.

Duisburg.. Fußball-Drittligist MSV Duisburg trifft am Samstag auf einen seiner Lieblingsgegner. Seit 15 Spielen sind die Zebras gegen den VfL Osnabrück ungeschlagen, die letzte Niederlage gab es am 10. Mai 1990 beim 0:1 an der Bremer Brücke. „Pele“ Wollitz traf damals kurz vor Schluss. Zuletzt siegten die Duisburger sogar sechsmal in Folge.

Diese Serie mag für die Osnabrücker schon bitter genug sein, aktuell fällt eine andere schwerer ins Gewicht. Der VfL verlor seine letzten fünf Spiele und hat sich damit aus dem Kreis der Aufstiegsanwärter verabschiedet. Das machten Auftritt für die Zebras in Osnabrück am Samstag (14 Uhr, live in unserem Ticker) nicht zwangsläufig einfacher. „Osnabrück wird alles unternehmen, um diese Serie zu beenden“, erwartet MSV-Trainer Gino Lettieri einen aggressiven Gastgeber.

Nach dem 21.Spieltag lagen die Niedersachsen noch punktgleich mit dem Tabellendritten Stuttgarter Kickers und Verfolger MSV auf dem fünften Rang. Nun sind es zehn Punkte Abstand – die Messe ist für das Team von Trainer Maik Walpurgis weitgehend gelesen.

Torflaute beendet

Elf Jahre liegt für den VfL eine vergleichbare Negativserie zurück. Am letzten Spieltag konnten die Osnabrücker zumindest eine Negativserie beenden. Bei der 1:3-Niederlage bei Rot-Weiß Erfurt erzielten sie zumindest ihr erstes Tor im Jahr 2015. Zuvor hatten sie für 396 Minuten das Toreschießen eingestellt.

Der VfL verstärkte sich in der Winterpause mit Mittelfeldspieler Simon Tüting, der vom Zweitligisten SV Sandhausen an die Bremer Brücke zurückkehrte, bislang aber nur viermal als Einwechselspieler aufgeboten wurde. Gar nicht mehr zum Einsatz kommt seit dem Neustart Mittelfeldmann Massimo Ornatelli. Er verhandelte in der Winterpause mit seinem Ex-Klub Preußen Münster. Der Wechsel kam nicht zustande, beim VfL haben sie ihn seit diesem Flirt nicht mehr lieb.

Scheidhauers Einstand nach Maß

Als Hoffnungsträger galt beim VfL zuletzt Abwehrspieler Paul Thomik, der in Erfurt nach 19-monatiger Verletzungspause sein Comeback feierte. Die Freude dauerte nur kurz an. Nach 26 Minuten kassierte er nach einer Notbremse die Rote Karte und ist nun für zwei Spiele entfernt.

Der MSV gewann das Hinspiel mit 3:0. Der kurz zuvor verpflichtete Kevin Scheidhauer traf beim Debüt und brachte die Zebras kurz vor der Pause auf die Siegerstraße. Ob der Ex-Wolfsburger am Samstag für die Zebras treffen kann, ist noch offen. Die Viruserkrankung im Mandelbereich, die ihn zuletzt außer Gefecht gesetzt hat, ist immer noch nicht endgültig ausgestanden.

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