MSV verliert beim FC St. Pauli in letzter Sekunde

Sah in St. Pauli die zweite gelb-rote Karte der Saison: Duisburgs Vasileios Pliatsikas. Foto: Alex Heimken/dapd
Sah in St. Pauli die zweite gelb-rote Karte der Saison: Duisburgs Vasileios Pliatsikas. Foto: Alex Heimken/dapd
Nach der gelb-roten Karte gegen Vasileios Pliatsikas in der 68. Minute hielt der MSV Duisburg das Remis beim FC St. Pauli bis zur Nachspielzeit. Doch nach 93 Minuten traf Fin Bartels noch zum 1:2 für die Gastgeber.

Hamburg. Die Abbey Road auf St. Pauli? Die gibt es in ganz Hamburg nicht. Doch für das Stadionheft marschierten vier Spieler des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli vor der Großen Freiheit Nr. 7 über den Zebrastreifen wie auf dem legendären Album des Beatles. Über den MSV Duisburg marschierte der Bundesliga-Absteiger schließlich auch hinweg. Am Ende gewannen die Hamburger das Montagsspiel mit 2:1 (1:1).

MSV-Trainer Milan Sasic hatte nach den bislang vier sieglosen Ligaspielen erneut umgestellt. Emil Jula rückte als einzige Spitze wieder in die Startformation; dafür flog Mittelfeldspieler Daniel Brosinski nicht aus der ersten Elf heraus – sondern gleich komplett aus dem Kader. Auf der anderen Seite gab es ein Wiedersehen mit dem MSV für Kevin Schindler. In der vorletzten Saison spielte er noch für die Zebras. Allerdings bestritt er seinerzeit nur drei Spiele für Duisburg, war zudem verletzt. „Meine Zeit in Duisburg war so kurz, da gibt es keine emotionale Bindung“, sagt der Stürmer. So konnte er auch locker jubeln, als er die Hamburger in der 33. Minute nach einem Konter in Führung brachte, nachdem Jürgen Gjasula den Ball in der Vorwärtsbewegung verloren hatte. Doch nur fünf Minuten später erzielte der MSV den Ausgleich, als der aufgerückte Innenverteidiger Branimir Bajic einen Abpraller im Netz unterbrachte.

Zweiter Platzverweis für Pliatsikas

In der 68. Minute leistete sich Vasileios Pliatsikas bereits die zweite gelb-rote Karte der Saison. Die Zebras kämpften und hielten das Remis bis zur Nachbarspielzeit auch dank Keeper Fromlowitz. Doch nach 93 Minuten traf Fin Bartels noch zum 2:1.

 
 

EURE FAVORITEN