MSV-"Stadionlösung" vollzogen - Restkredit läuft bis 2029

Am Dienstag scheiterte der MSV vor ausverkauftem Haus erst im Elfmeterschießen.
Am Dienstag scheiterte der MSV vor ausverkauftem Haus erst im Elfmeterschießen.
Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool
Fußball-Drittligist MSV Duisburg hat die erarbeitete „Stadionlösung“ mit der Eintragung ins Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg auch formell vollzogen. Die MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA hält in der neu formierten Gesellschafterversammlung weiter 1,3 Prozent der Gesellschafteranteile.

Duisburg.. Der MSV Duisburg hat mit der Eintragung ins Handelsregister des Amtsgerichts Duisburg die erarbeitete „Stadionlösung“ auch formell vollzogen. Die MSV Duisburg GmbH & Co. KGaA hält in der neu formierten Gesellschafterversammlung der MSV Duisburg Stadionprojekt Verwaltungsgesellschaft mbH dabei weiter 1,3 Prozent der Gesellschafteranteile.

Die MSV Duisburg Stadionprojektgesellschaft ist Eigentümerin der Schauinsland-Reisen-Arena. Unter Mitwirkung des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Duisburg und der HSH Nordbank wurde ein Schuldenschnitt von mehreren Millionen Euro vereinbart, der das dauerhafte Weiterbestehen der MSV Duisburg Stadionprojektgesellschaft gesichert hat.

Durch den Schuldenschnitt sind drei Viertel des Baukredits von 17,6 Millionen Euro abgeschrieben. Der restliche Kredit läuft noch weitere 15 Jahre und wird aus den Mieteinnahmen getilgt. Der Schuldenschnitt war eine Bedingung der Stadt Duisburg, die Mehrheit am Stadion zu übernehmen.

Wald: "Realistische Stadionmiete vereinbart"

„Unser Dank gilt allen, die mit der Umsetzung der Stadionlösung und den damit vor allem auch verbundenen finanziellen Aufwendungen zur Sanierung des MSV beigetragen haben“, erklärte MSV-Präsident Ingo Wald und schob nach: „Wir haben jetzt eine realistische Stadionmiete vereinbart.“

 
 

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