MSV macht Fehlstart gegen Cottbus komplett

Im Heimspiel gegen Energie Cottbus kassierte der MSV Duisburg mit 1:2 die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Die Sasic-Elf geriet dabei erneut früh in Rückstand und konnte trotz starker zweiter Halbzeit die Partie nicht mehr drehen.

Duisburg. Freunde werden der MSV Duisburg und Energie Cottbus wohl nicht mehr. Auch im ersten Duell der beiden Teams der neuen Zweitliga-Saison war ordentlich Feuer drin. Die kalte Dusche bekamen die Zebras. Die Duisburger kassierten im ersten Heimspiel eine 1:2-Pleite.

Schon nach wenigen Minuten brannte es lichterloh im Strafraum des MSV. Vor karger Heimkulisse legten die Gäste aus der Lausitz früh vor. Nicht einmal sechs Zeigerumdrehungen nach dem Anpfiff führte Energie mit 1:0. Dimitar Rangelov hatte die eklatanten Abwehrschwächen der erneut vogelwilden MSV-Hintermannschaft eiskalt ausgenutzt und frei vor Florian Fromlowitz eingenetzt.

Sukalo hält mit Platzwunde durch

Die Zebras hatten sich noch immer nicht ganz von diesem Nackenschlag erholt, als der umtriebige Daniel Adlung vier Minuten später die MSV-Abwehr erneut alt aussehen ließ und der erst 17-jährige Leonardo Bittencourt auf 2:0 erhöhte. Wie in der vergangenen Woche in Karlsruhe hatten die Duisburger erneut den Start komplett verschlafen.

Erst als der Ex-Cottbuser Jiayi Shao in der 16. Minute nach einem verpatzten Abwehrversuch von Alexander Bittroff aus dem Nichts den Anschlusstreffer erzielte, präsentierten sich die Zebras wacher. In der Folge ging es turbulent zu. Für eine hitzige Rangelei an der Außenlinie sahen Flamur Kastrati, Branimir Bajic und Marc-André Kruska die gelbe Karte. In einer anderen Szene prallte Goran Sukalo mit seinem Gegenspieler zusammen und zog sich eine blutende Platzwunde zu, konnte aber mit einem dicken Kopfverband weiterspielen.

Der Ex-Duisburger Markus Brzenska hatte weniger Glück. Er musste in der 40. Minute mit einem Achillessehnenriss ausgewechselt werde. Nach dem Wechsel schalteten die Zebras einen Gang höher. Zwar verbuchten die Gäste die erste Möglichkeit, doch der MSV drängte unter anderem durch Chancen von Jürgen Gjasula und Bruno Soares in der letzten Minute auf den Ausgleich. Früchte trugen diese Bemühungen nicht mehr. Der Fehlstart ist damit perfekt.

 
 

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