Duisburg

MSV-Kapitän Wolze überzeugt bei 4:1-Spektakel - Note 1,5

Starker Auftritt des Kapitäns: Kapitän Wolze feiert mit den Fans den Klassenerhalt.
Starker Auftritt des Kapitäns: Kapitän Wolze feiert mit den Fans den Klassenerhalt.
Foto: firo
Der MSV Duisburg dreht gegen Jahn Regensburg in der zweiten Hälfte richtig auf. Alle Spieler zeigen eine engagierte Leistung - die Einzelkritik.

Duisburg. Daniel Davari: Ersetze Stammtorwart Mark Flekken, der gegen Jahn Regensburg aufgrund von muskulären Problemen passen musste. Bereits in der 4. Minute musste kurz gebangt werden, als er unsanft auf den Rasen aufkam und behandelt werden musste. Nach diesem kurzen Schreck machte er seine Aufgabe souverän, bekam aber auch nicht viel zu tun. War beim Gegentreffer durch Jann George machtlos. Note: 3

Dustin Bomheuer: Ließ im Defensivverbund wenig bis gar nichts anbrennen. Konnte Jonas Nietfeld aber nicht daran hindert, auf George abzulegen, der anschließend den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte. Note: 3

Gerrit Nauber: Hinten sattelfest, zeigte er im gegnerischen Strafraum mal wieder seine Qualitäten, als er in der 52. Minute per Kopf einnickte und den Führungstreffer erzielte. Note: 2

Kevin Wolze: Ein starker Auftritt des Kapitäns. War sowohl in der Offensive als auch in der Defensive stets zur Stelle. Schaffte es ein ums andere Mal eine prekäre Situation mit seiner spielerischen Intelligenz aufzulösen. Hatte nach einer Viertelstunde die erste gute Chance im Spiel, als er eine Direktabnahme knapp neben den Pfosten setze. In der 45. Minute schlug er eine starke Flanke auf Souza, der diese aber nicht verwerten konnte. Bereitete das 2:1 durch Iljutcenko vor. Note: 1,5

Andreas Wiegel: Zeigte eine engagierte Leistung. Rettete häufig in höchster Not mit seiner aggressiven Spielweise. Wie zum Beispiel in der 6. Minute, als er mit einem überragenden Tackling Sargis Adamyan am Abschluss hinderte. Muss aber den Moment besser wählen, die Grätsche anzusetzen. So nahm er sich selbst ab und an aus dem Spiel. In der Offensive kaum zu sehen. Note: 2,5

Lukas Fröde: Versuchte wie gewohnt die Räume im Mittelfeld eng zu halten, hatte aber eher einen unglücklichen Tag erwischt. In der Rückwärtsbewegung mit einigen verlorenen Zweikämpfen, im eigenen Spielaufbau eher Schrotflinte als Präzisionsgewehr. Note: 4

Fabian Schnellhardt: Erwischte in der Anfangsphase einen gebrauchten Tag. Der Mittelfeld-Motor lief wie gewohnt viel, kam aber überhaupt nicht in die Partie. Auch deshalb, weil ihn Gegenspieler Andreas Geipl häufig in Manndeckung nahm. Blühte in Halbzeit zwei auf und bereite das vorentscheidende 3:1 durch Stoppelkamp mustergültig vor. Note: 3

Moritz Stoppelkamp (bis 89.): Eigentlich kein gutes Spiel des Duisburger Eigengewächs. Fand in der Offensive kaum stand und kam in der Defensive seinem Rechtsverteidiger Wiegel kaum zur Hilfe. Dann ließ er in der 75. Minute aber seine Qualitäten aufblitzen, als er einen langen Ball von Schnellhardt in den Winkel des gegnerischen Tores setzte. Note: 3

Cauly Oliveira Souza (bis 83.): Er war der auffälligste Mann der Partie. Einiges an Licht wechselte sich mit viel Schatten ab. Hätte bereits in der ersten Hälfte die Begegnung im Alleingang entscheiden können. Hatte gleich drei hochkarätige Gelegenheiten (19./40./45.), ließ aber alle frei vor dem Tor ungenutzt. Was er kann, bewies er in der 26. Minute, als er ein Weltklasse-Dribbling ansetze und die halbe Regensburger Defensive in Leere laufen ließ. Hatte Glück, dass er nach einer Unsportlichkeit gegen Geipl ungestraft davonkam (42.). In der zweiten Hälfte agierte er unauffällig. Note: 3,5

Boris Tashchy: Seine Ballverarbeitung ist immer eine Augenweide. Fungierte in der Offensive als Zielspieler und versuchte Souza und Stoppelkamp ins Spiel zu bringen. Legte in der 40. Minute überragend auf Ersteren vor. Bereitete kurz nach der Pause den Führungstreffer durch Nauber vor. Note: 2,5

Stanislav Iljutcenko (bis 84.): Versuchte viel, rieb sich auf, blieb aber höchst unglücklich. Gewann kaum Zweikämpfe, fand überhaupt nicht in die Partie. Das war wenig. Bis zur 60. Minute, als er einen Patzer von Torwart André Weis ausnutze und zur erneuten Führung traf. Note: 3,5

Ahmet Engin (ab 83.): Kam in der Schlussphase für Souza, um neuen Schwung auf den Außen zu bringen. Erzielte in der 87. Minute den 4:1-Endstand. Ohne Note

Kingsley Onuegbu (ab 84.): Löste kurz vor Schluss Torschützen Iljutcenko ab. Legte dann mustergültig auf Engin ab, der ohne Probleme einnetzen konnte. Ohne Note

Christian Garnter (ab 89.): Konnte noch ein paar Minuten Einsatzzeit verbuchen. Wurde für Stoppelkamp eingewechselt. Ohne Note

 
 

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