MSV gibt Führung zweimal aus der Hand - 2:2 gegen Rostock

Duisburgs Kingsley Onuegbu ärgert sich über eine vergebene Torchance.
Duisburgs Kingsley Onuegbu ärgert sich über eine vergebene Torchance.
Foto: imago
Fußball-Drittligist MSV Duisburg hat zu Hause gegen Hansa Rostock wichtige Punkte liegen lassen und kam nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Duisburg.. Zweimal geführt, trotzdem nicht gewonnen. Fußball-Drittligist MSV Duisburg ließ am Sonntag im Heimspiel gegen Hansa Rostock zwei Zähler liegen. Vor 15.630 Zuschauern kam der MSV gegen das Team von Ex-Trainer Karsten Baumann nicht über ein 2:2 hinaus. „Wir haben uns selbst um den Sieg gebracht“, so MSV-Sportdirektor Ivica Grlic, der aber unterstrich: „Wir haben alles noch selbst in der Hand, können aus eigener Kraft schaffen.“

MSV-Trainer Gino Lettieri setzte im Mittelfeld auf Enis Hajri, der mit Tim Albutat die Doppel-Sechs bildete. Pierre De Wit saß nur auf der Bank. In der Abwehr rückte Kevin Wolze erwartungsgemäß für den verletzten Rolf Feltscher in die Startelf.

Freude der Zebras währt nicht lange

Das Spiel begann schwungvoll. Martin Dausch traf in der fünften Minute mit einem Distanzschuss die Latte. Im Gegenzug verbuchten die Rostocker ihre erste Chance. Halil Savran rutschte am Fünf-Meter-Raum an einer Hereingabe vorbei. In der 19.Minute köpfte Kingsley Onuegbu nach einer Flanke von Nico Klotz den Ball aus fünf Metern über das Tor.

Nach der Anfangsoffensive verflachte das Angriffsspiel der Duisburger etwas. Kurz vor der Pause waren die Zebras aber zur Stelle. Martin Dausch erzielte in der 42. Minute mit einem satten 18-Meter-Schuss das 1:0. Die Vorarbeit leisteten Enis Hajri und Zlatko Janjic auf der linken Seite. Die Zebras durften sich nicht lange freuen. Zwei Minuten später glichen die Gäste aus. Branimir Bajic konnte Sabrin Sburlea bei seinem Sololauf nicht stoppen. Der Hansa-Stürmer traf aus 20 Metern zum 1:1.

Gardawski vergibt Chance in der Nachspielzeit

In der 49.Minute verpasste Nico Klotz ein Kunsttor. Eine Flanke von Steffen Bohl leitete er im Strafraum mit der Hacke weiter und zwang Hansa-Keeper Marcel Schuhen zu einer Glanztat. Eine Minute später war es dann weniger Kunst, sondern harte Arbeit, die zum 2:1 für den MSV führte. Kingsley Onuegbu erkämpfte sich im Getümmel im Rostocker Strafraum den Ball und traf zum 2:1. Rostock hätte erneut sofort zurückschlagen können, doch diesmal köpfte Oliver Hüsing aus kurzer Distanz neben das MSV-Tor. Doch in der 55.Minute passierte es dann doch. Zlatko Janjic lenkte den Ball mit dem Hinterkopf an die Latte des eigenen Tores, MSV-Keeper Michael Ratajczal stand schlecht, und Halil Savran köpfe aus einem Meter zum 2:2 ein.

Der MSV steckte nicht auf. Wolze (58.) und Dausch (62.) scheiterten mit Fernschüssen knapp. Gino Lettieri brachte in der 68.Minute mit Kevin Scheidhauer eine frische Offensivkraft. Nico Klotz musste für den Ex-Wolfsburger weichen. Vier Minuten später kam Michael Gardawski für Branimir Bajic. Erst in der 83.Minute betrat Pierre De Wit die Bühne. Er kam für Martin Dausch. Der MSV erspielte sich aber nur noch eine Chance – in letzter Sekunde. Michael Gardawski setzte den Ball in der 3.Minute der Nachspielzeit aus kurzer Distanz neben das Tor.

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MSV - Rostock 2:2

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