Duisburg

MSV-Einzelkritik: Duisburgs Stürmer sorgen für keine Gefahr

MSV-Angreifer Boris Tashchy enttäuschte gegen Erzgebirge Aue.
MSV-Angreifer Boris Tashchy enttäuschte gegen Erzgebirge Aue.
Foto: firo

Duisburg. Trotz Führung musste der MSV gegen Erzgebirge Aue eine 1:2-Niederlage hinnehmen und ist damit weiter Tabellenletzter. Die Einzelkritik.

Daniel Mesenhöler: Der Keeper bewahrte sein Team in einer Eins-gegen-Eins-Situation mit einem starken Reflex vor einem frühen Rückstand. Auch unmittelbar nach der Pause mit einer starken Parade. War beim Elfmeter in der richtigen Ecke, der Ball war aber zu platziert geschossen. Beim 1:2 chancenlos. 2

Andreas Wiegel: Verursachte den Handelfmeter, der zum 1:1 führte. Es war eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters, da Wiegel in der Rückwärtsbewegung zu Fall kam. Bot ansonsten eine durchschnittliche Leistung 4

Sebastian Neumann: Solide Leistung in der Innenverteidigung, zweikampfstark – bei den Gegentreffern schuldlos. 3

Dustin Bomheuer: Eine Woche nach seiner Gehirnerschütterung in der Innenverteidigung verlässlich im Einsatz, auch wenn er an seine starke Leistung aus dem Union-Spiel nicht anknüpfen konnte. 3

Kevin Wolze: Verwandelte den Foulelfmeter zum 1:0 sicher. Ansonsten mit Höhen und Tiefen. Das 1:2 kam über seine Seite. 3-

Cauly Oliveira Souza: War ein Aktivposten im Mittelfeld, das er als nomineller Flügelspieler oft in der Zentrale beackerte. Vergab zwei gute Chancen, indem er den Ball an die Latte und ans Außennetz setzte. 3-

Lukas Fröde: Früh gelb belastet, hätte für sein rüdes Einsteigen gegen Iyoha auch Rot sehen können. Konnte im defensiven Mittelfeld nur wenige Impulse setzen. 4+

Fabian Schnellhardt: Lieferte im Mittelfeld endlich eine starke Partie ab. Eroberte viele Bälle, setzte seine Mitspieler gut in Szene. Bitter für den MSV, dass die starke Leistung des Regisseurs ohne Lohn blieb. 2

Ahmet Engin: Der Stoppelkamp-Ersatz lieferte auf der Außenbahn eine durchschnittliche Leistung ab. Da gibt es noch genug Potenzial. 4

Borys Tashchy: Kam in der 17. Minute bei einem Ball, den Aues Torwart nicht festhalten einen Schritt zu spät. Setzte wenige Impulse, handelte sich zu allem Überfluss auch noch eine gelbe Karte wegen Meckerns ab. 4-

Stanislav Iljutcenko: Arbeitete viel, brachte aber kaum Ertrag. Sorgte vor dem gegnerischen Tor für keine Gefahr. 4

 
 

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