Duisburg

So kann der MSV Duisburg jetzt personell planen

Kommt zum MSV Duisburg: Stürmer John Verhoek.
Kommt zum MSV Duisburg: Stürmer John Verhoek.
Foto: dpa

Duisburg. John Verhoek dürfte das 4:1-Spektakel des MSV Duisburg gegen Jahn Regensburg erfreut zur Kenntnis genommen haben. Der Stürmer des 1. FC Heidenheim hat im März bei den Zebras einen Vertrag bis 2021 für die 2. Fußball-Bundesliga unterzeichnet. Nach dem 32. Spieltag weiß der Niederländer, dass der MSV sein neuer Arbeitgeber wird. Da Duisburg mit dem Klassenerhalt Planungssicherheit hat, könnten schon bald weitere Transfers verkündet werden.

Sportdirektor Ivica Grlic arbeite „bereits intensiv an Neuverpflichtungen“, sagte MSV-Präsident Ingo Wald. Zum einen, weil Leistungsträger wohl Begehrlichkeiten anderer Klubs geweckt haben. „Es gibt aber nicht nur die finanzielle Seite“, betonte Wald. „Die Frage ist, ob wir den Spielern die Chance verbauen wollen, in der Bundesliga zu spielen. Das muss für beide Parteien passen. Wir werden versuchen, die optimalen Lösungen zu finden.“

Zehn Verträge beim MSV laufen aus

Andererseits hat der MSV auch etliche Baustellen im Kader zu bearbeiten: Zehn Spieler-Verträge laufen in diesem Sommer aus – darunter die der Stürmer Stanislav Ijutcenko (27) und Kingsley Onuegbu (32). Vor allem Onuegbus Zukunft in Duisburg gilt als fraglich, zumal mit Verhoek ein neuer Angreifer verpflichtet wurde. Borys Tashchy (24) dagegen steht beim MSV noch bis 2019 unter Vertrag – mit der Option auf ein weiteres Jahr. Der Ukrainer dürfte in den Planungen eine durchaus wichtige Rolle spielen.

Im Mittelfeld kann der MSV weiter unter anderem auf Moritz Stoppelkamp (Vertrag bis 2019), Fabian Schnellhardt (2020) und Ahmet Engin (2021) setzen. Wirbelwind Cauly Oliveira Souza hat sich zwar bis 2020 an den MSV gebunden, könnte mit seinen guten Leistungen aber auch in das Blickfeld anderer Vereine gerückt sein.

Größere Fragezeichen stehen im Duisburger Abwehrbereich etwa hinter Thomas Blomeyer, Dan-Patrick Poggenberg, Tugrul Erat und Nico Klotz (alle 2018). Nicht zu vergessen: auch hinter Stammtorwart Mark Flekken (2019). Dem Niederländer sollen nach MSV-Angaben bereits Angebote mehrerer Bundesligisten vorliegen.

 
 

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