MSV Duisburg lädt FCR 2001 zum Singen ein

Dirk Retzlaff
Sascha Dum, zuletzt mit einem Pferdekuss außer Gefecht – ist wieder fit.
Sascha Dum, zuletzt mit einem Pferdekuss außer Gefecht – ist wieder fit.
Foto: Bongarts/Getty Images
Die Fußballerinnen des FCR 2001 Duisburg kommen am Samstag zum MSV Duisburg. Als Gäste und zum Singen. Der Fußball-Drittligist hat das FCR-Team zur Partie gegen Wacker Burghausen eingeladen. Die Hüttenheimerinnen sollen sich auch am Adventssingen nach dem Spiel auf dem Rasen beteiligen.

Duisburg. Ein positiver Hinweis darauf, dass der zuletzt als unwahrscheinlich erscheinende Wechsel des FCR zum MSV nun doch noch klappt, ist das aber offenbar nicht. Am Montag müssen die FCR-Verantwortlichen beim DFB in Frankfurt nachweisen, dass sie die aktuelle Saison finanziell stemmen können. Der MSV kann dabei nicht helfen.

Ans Adventssingen dachte am Donnerstag auch MSV-Spieler Sascha Dum. „Wir wollen vorher auf dem Feld dafür sorgen, dass das Singen eine runde Sache wird. Wir wollen einen versöhnlichen Abschluss.“ Sollte der MSV Duisburg das Spiel gegen Schlusslicht Wacker Burghausen am Samstag nicht gewinnen, dürfte sich das auf die Stimmung beim anschließenden Singsang auswirken.

Dum selbst schlägt vor dem letzten Heimspiel des Jahres positive Töne an. Mit einem Pferdekuss musste der Allrounder in Münster vorzeitig vom Platz. „Ich bin am Samstag wieder dabei“, verspricht Dum, der schon beim Hinspiel erst kurzfristig in die Elf drückte. Mit einem Magen-Darm-Virus hatte er damals vor dem Spiel in Bayern flachgelegen, zählte beim 2:0-Sieg der Zebras in der Hitzeschlacht zu den stärksten Akteuren.

„Ordentliche Hinrunde“

Dum etablierte sich als Leistungsträger und verpasste nur noch eine Partie wegen einer Gelbsperre. „Auch wenn einige Leute das anders sehen – die Hinrunde ist aus meiner Sicht sehr ordentlich verlaufen.“ Bevor Dum an die Weihnachtspause denkt, „will ich mich voll auf die beiden übrigen Aufgaben in diesem Jahr konzentrieren. Dann haben wir uns die Pause auch verdient.

Der zuletzt erkrankte Stürmer Kingsley Onuegbu kehrte am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurück. „Seine Blutwerte haben sich verbessert. Es besteht Hoffnung, dass er am Samstag dabei ist“, so MSV-Trainer Karsten Baumann. Onuegbu fehlte am vergangenen Samstag bei der Auswärtsniederlage in Münster schmerzlich – als torgefährlicher Stürmer und als Anspielstation.