Duisburg

Klare Ansage vom DFB an den MSV: Bei Platzsturm keine Meister-Ehrung

Jubeln erlaubt, Stürmen verboten: So sehen die Regeln des DFB aus.
Jubeln erlaubt, Stürmen verboten: So sehen die Regeln des DFB aus.
Foto: firo
  • Der MSV Duisburg kann am Samstag Meister werden
  • Trotz allen Jubels warnt der DFB jetzt schon den MSV
  • Die Fans dürfen nicht den Platz stürmen

Duisburg. Der MSV Duisburg will den zweiten großen überregionalen Fußball-Titel seiner Vereinsgeschichte gewinnen und nimmt die Meisterschaft in der 3. Liga ins Visier.

„Wir haben ein Jahr hart gearbeitet, stehen seit dem 9. Spieltag an der Tabellenspitze und wollen jetzt natürlich Meister werden‟, sagte MSV-Trainer Ilja Gruew vor dem Saisonabschluss am Samstag (13.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FSV Zwickau. Den Aufstieg in die 2. Liga konnte der MSV bereits vor einer Woche perfekt machen.

Der Duisburger Traditionsclub, der in der Bundesliga-Gründungssaison 1963/64 deutscher Vizemeister wurde, hatte 1987 die damals noch ausgespielte deutsche Amateurmeisterschaft gewonnen. 2015 war der Verein als Zweiter der 3. Liga aufgestiegen.

MSV mahnt zur Gelassenheit

Vor dem 38. Drittliga-Spieltag hat der MSV einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenzweiten Holstein Kiel, der zeitgleich den Halleschen FC empfängt. Der MSV mahnt seine Fans bezüglich des möglichen Titelgewinns und der anschließend vorgesehenen Meisterehrung im Stadion-Innenraum durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zur Gelassenheit.

Wie der Club mitteilte, habe der DFB schon deutlich gemacht, dass im Falle eines Jubel-Platzsturms der Anhänger die Ehrung ersatzlos entfallen solle.

(dpa)

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