Duisburg

Für die Zweitliga-Lizenz: MSV Duisburg muss eine Lücke schließen

Sie hoffen auf den Klassenerhalt und Fernsehgelder: (von links) MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt, Aufsichtsratschef Jürgen Marbach und Verwaltungsratschef Markus Räuber .
Sie hoffen auf den Klassenerhalt und Fernsehgelder: (von links) MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt, Aufsichtsratschef Jürgen Marbach und Verwaltungsratschef Markus Räuber .
Foto: Tanja Pickartz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  An diesem Wochenende ist beim MSV Duisburg viel los. Gestern die letzte Runde im Kentsch-Prozess in Düsseldorf, morgen das Zweitliga-Fußball-Spiel beim FC Erzgebirge Aue, in dem die Zebras ihre Talfahrt stoppen wollen.

Zwischendurch gab es auch noch Post aus Frankfurt. DFL und DFB schickten ihre Bescheide in den Lizenzierungsverfahren. Wie MSV-Geschäftsführer Peter Mohnhaupt erklärte, entsprachen die Antworten den Erwartungen der Meidericher.

Eine Antwort auf den Erstliga-Antrag erhielt der MSV übrigens nicht. Die Sache hat sich sportlich erledigt. Für die beiden anderen Ligen – darin hat der MSV ja Übung – wird es einmal mehr darum gehen, Lücken zu schließen.

Wie groß die Lücke für die zweite Liga sein wird, entscheidet sich erst mit dem letzten Spieltag. Vom Tabellenstand wird abhängig sein, wie hoch die Fernsehgelder ausfallen.

Es geht also nicht nur darum, „über dem Strich“ zu stehen, sondern auch um einen möglichst guten Tabellenplatz. Bis zum 23. Mai wird der MSV nachbessern können. Im Drittliga-Szenario bliebe bis zum 29. Mai Zeit. Dieses Unterfangen wäre auch wesentlich schwieriger als beim Klassenerhalt.

 
 

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