Fromlowitz ist für den MSV keine Verstärkung

David Nienhaus / DerWesten
Wird Florian Fromlowitz die neue Nummer eins beim MSV Duisburg? DerWesten sagt: Nein, denn er hat entscheidende Schwächen.

Liebe Duisburger! Kommt mal runter! Ihr habt nicht Manuel Neuer verpflichtet. Auch nicht René Adler. Ihr habt Florian Fromlowitz geholt.

Der hat es in der vergangenen Saison nicht einmal geschafft, gegen einen 22-Jährigen seinen Stammplatz im Tor eines Bundesligisten zu verteidigen. Der brachte es im „Kicker“ gerade einmal auf einen Notenschnitt von 3,25 – für einen Torwart ist das eine mittlere Katastrophe. Und David Yelldell, die bisherige Nummer 1 im Kasten der Zebras, attestierte das Fachblatt immerhin eine 3,05 – und führte damit die Meidericher ins Pokalfinale.

Fromlowitz gilt nicht als Trainingsweltmeister und auf dem Platz war der Enke-Nachfolger zu keiner Zeit ein sicherer Rückhalt für 96. Unter anderem auch wegen seiner mangelnden Strafraumbeherrschung. Die Presse in der niedersächsischen Landeshauptstadt ist sich einig: Modernes Torwartspiel sieht anders aus.

Fromlowitz mag gute Reflexe auf der Linie haben, aber verlässt er seinen Fünfmeterraum, wirkt er zappelig und unsicher. Fromlowitz ist zudem nicht in der Lage, mit seinen Abschlägen oder Abwürfen das Spiel zu eröffnen. Der MSV Duisburg hat sich mit Florian Fromlowitz keine Verstärkung geholt. Aber Yelldell ist ja auch noch da.