Erzgebirge Aue schießt den MSV Duisburg in den Abstiegskampf

Pascal Koepke.
Pascal Koepke.
Foto: Getty Images

Erzgebirge Aue hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga einen immens wichtigen Sieg eingefahren. Im Kellerduell zum Abschluss des 27. Spieltags besiegten die Sachsen den direkten Kontrahenten Greuther Fürth 2:1 (2:0). Aue bleibt zwar auf Relegationsplatz 16, zog aber mit 33 Punkten mit Fürth auf Rang 15 gleich. Pascal Köpke (34.) und Malcolm Cacutalua (42.) trafen für Erzgebirge, das im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen blieb. Die Serie der Fürther, für die Khaled Narey (86.) traf, riss hingegen nach zuletzt fünf Begegnungen ohne Niederlage (vier Siege, ein Remis).

Durch den Sieg von Erzgebirge Aue steckt nun der Großteil der 2. Bundesliga im Abstiegskampf. Selbst der Tabellenfünfte Arminia Bielefeld ist nur fünf Punkte von Relegationsplatz 16 entfernt. Auch der MSV Duisburg, der bislang eine starke Saison spielte, steht nur noch vier Zähler von besagtem Platz 16 entfernt. So schnell kann es gehen: Statt Aufstiegskampf geht es für die Zebras nun gegen den Abstieg. Auch der VfL Bochum bleibt trotz des 3:2-Erfolgs vom Wochenende gegen Sandhausen als 13. nur einen Punkt vor Aue.

Aue hatte in der Anfangsphase die deutlich besseren Chancen. Zunächst scheiterte Dimitrij Nazarov am glänzend reagierenden Fürther Torwart Sascha Burchert (9.). Dann strich ein Schuss von Köpke knapp am Pfosten vorbei (19.). Fürths beste Möglichkeit hatte Julian Green mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (29.).

Absolut verdient fiel der Auer Führungstreffer. Als Fürth den Ball nicht klären konnte, zog Nazarov vom Strafraumeck ab und traf den Pfosten, im Nachsetzen war Köpke erfolgreich. Auch beim zweiten Gegentreffer sah Fürths Abwehr ganz schlecht aus, als Cacutalua ebenfalls aus dem Getümmel sein drittes Saisontor erzielte.

Ridge Munsy hatte in der 54. Spielminute die Entscheidung auf dem Fuß, schoss aber aus kürzester Distanz über das Tor. Auch Köpke (82.) hätte erhöhen müssen. Nach Nareys Anschlusstreffer wurde es noch einmal spannend. (sid)

 
 

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