Duisburg

Der MSV Duisburg tritt in Dresden gut vorbereitet an

Es geht los! In der Mittelfeldzentrale der Duisburger wird es in Dresden auch auf Spielmacher Fabian Schnellhardt (rechts) ankommen.
Es geht los! In der Mittelfeldzentrale der Duisburger wird es in Dresden auch auf Spielmacher Fabian Schnellhardt (rechts) ankommen.
Foto: Oliver Mengedoht / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Endlich geht’s los. Um 20.30 Uhr starten am Montag die SG Dynamo Dresden und der MSV Duisburg als letzte Klubs in die neue Saison der 2. Fußball-Bundesliga. Am ersten Spieltag entscheidet sich keine Saison, aber MSV-Trainer Ilia Gruev weiß, dass ein guter Start bereits auf den ersten Metern für zusätzlichen Rückenwind sorgen kann.

Zuletzt gelang dem MSV vor acht Jahren ein Sieg zum Zweitliga-Auftakt. Damals, beim 3:1 in Osnabrück am 21. August 2010, war der heutige MSV-Sportdirektor Ivica Grlic noch selbst am Ball und erzielte auch ein Tor – natürlich per Freistoß. In den Folgejahren setzte es zum Start immer eine Niederlage: 2:3 in Karlsruhe (2011), 1:4 gegen Aalen (2012), 1:3 gegen Kaiserslautern (2015) und vor einem Jahr das 0:1 in Dresden.

Der VfL Bochum ist am Samstag – wie in der vergangenen Saison – erster Heimgegner der Zebras. Und wie schon 2017 werden die Bochumer mit einer Niederlage im Gepäck an die Wedau reisen. MSV-Trainer Ilia Gruev und Ivica Grlic wollen von schwarzen Serien und bösen Omen nichts wissen. „Ich schaue nicht zurück, sondern nach vorne“, sagt Grlic.

Am Ende der Vorbereitung sprach Ilia Gruev seiner Mannschaft ein Kompliment aus. Die Zebras bestritten eine Vorbereitung ohne Komplikationen. Es gab keine schwereren Verletzungen, die Neuzugängen sind, wie der Coach unterstreicht, „hervorragend integriert. Gruev: „Wie im letzten Jahr ist die mannschaftliche Geschlossenheit unser Fundament.“

Vor einem Jahr ging der MSV bei der 0:1-Niederlage in Dresden mit fünf Neuzugängen in der Startelf aufs Feld. Diesmal dürften beim Anpfiff von Schiedsrichter Daniel Siebert aus Berlin nur zwei Zugänge in der Duisburger Aufstellung zu finden sein: Innenverteidiger Sebastian Neumann und Stürmer John Ver­hoek. Torwart Daniel Davari saß vor Jahresfrist auf der Bank, Andreas Wiegel gehörte übrigens nicht einmal dem Kader an.

So werden am Montag genügend Spieler auf dem Platz stehen, die sich im Juli 2017 im Dresdner Hexenkessel verbrüht haben und heute mit einem kühlen Kopf im DDV-Stadion auftreten wollen. Dazu gehört auch Mittelfeldspieler Lukas Fröde, der damals in der Nachspielzeit wegen Meckerns die gelb-rote Karte kassierte. „Diesmal bleibe ich bis zum Schluss“, verspricht der frühere Bremer.

Die Zebras sind nicht nur breiter aufgestellt als im Vorjahr, Trainer Ilia Gruev setzt auch darauf, dass seine Mannschaft reifer geworden ist. „Im letzten Jahr absolvierten einige Spieler ihr erstes Zweitligaspiel. Jetzt sind sie in der Liga bekannt und etabliert“, unterstreicht der 48-Jährige.

Auch Gastgeber Dynamo Dresden, der in der vergangenen Saison am Ende noch um den Klassenerhalt bangen musste, geht mit frischem Elan in die neue Spielzeit. Dynamo-Kapitän Marco Hartmann erklärte im Vorfeld der Partie gegen den MSV: „Wir wollen am Montag ein anderes Gesicht zu zeigen, als wir es letztes Jahr in vielen Spielen getan haben.“

„Dresden ist garantiert nicht schlechter geworden“, sagt Ilia Gruev, der am Montag ein Duell auf Augenhöhe erwartet.

 
 

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