Duisburg

Der MSV Duisburg erwartet selbstbewusst den 1. FC Heidenheim

Der VFL Bochum spielt am 23.01.2018 gegen den MSV Duisburg
 im Vonovia Ruhrstadion in Bochum im Rahmen der Zweiten Liga.
Fabian Schnellhardt   Philipp Ochs


Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
Der VFL Bochum spielt am 23.01.2018 gegen den MSV Duisburg im Vonovia Ruhrstadion in Bochum im Rahmen der Zweiten Liga. Fabian Schnellhardt Philipp Ochs Foto: Udo Kreikenbohm/WAZ FotoPool
Foto: Udo Kreikenbohm

Duisburg. Der 1. FC Heidenheim ist für Ilia Gruev in der 2. Fußball-Bundesliga etwas Besonderes. Der Trainer des MSV Duisburg empfindet „eine große Wertschätzung“ für den Klub von der Brenz. Auch weil Coach Frank Schmidt dort seit über zehn Jahren kontinuierlich und in Ruhe arbeiten kann. „Der Verein steht auch hinter dem Trainer, wenn es nicht läuft“, sagt Gruev. Trotzdem will Gruev dem FCH am Samstag die Punkte abknöpfen. Heidenheim ist um 13 Uhr in der Schauinslandreisen-Arena der erste Gast des MSV im neuen Jahr.

Mit Heidenheim verbindet der Duisburger Trainer eine wichtigen Etappenpunkt in der Hinrunde. Beim 2:1-Sieg am dritten Spieltag verbuchte der Aufsteiger den ersten Dreier der neuen Saison. Nach der Niederlage in Dresden und dem Heimremis gegen den VfL Bochum tat dem MSV der Erfolg in Heidenheim nach einem 0:1-Rückstand gut.

Auch Heidenheim im Aufwind

Nunmehr geht es für die Meidericher nicht mehr darum, ihr Selbstvertrauen zu stärken, sondern vielmehr darum, die aktuellen Glücksgefühle zu kontrollieren. „Mit zu breiter Brust bist du zu unbeweglich“, nimmt der 48-Jährige einen Exkurs in die körperliche Anatomie. Überheblichkeit und Selbstzufriedenheit sind fehl am Platz.

Gegner Heidenheim, 2013 erster Drittliga-Kontrahent in der MSV-Vereinsgeschichte, war in der Hinrunde lange Zeit sehr schwach auf der Brust, konnte sich in den letzten Spielen aber fangen und die Abstiegsplätze hinter sich lassen. Mit einem 2:0-Heimsieg über Eintracht Braunschweig verbuchte das Schmidt-Team am vergangenen Mittwoch einen guten Start in die Restrückrunde. Daran wollen die Heidenheimer, die die letzte Saison immerhin auf dem sechsten Platz abschlossen, nun anknüpfen, auch wenn Frank Schmidt einräumt, dass der MSV „ein Gegner ist, der nur sehr schwer zu besiegen ist.“

Mehr als ein Ersatzspieler

MSV-Trainer Ilia Gruev geht ohne personelle Sorgen in die Partie. Cauly Oliveira Souza wird, wie schon in Bochum, auf der Bank sitzen. Der Brasilianer sieht sich noch immer nicht bei 100 Prozent. Auch wenn sein grippaler Infekt schon länger zurückliegt, braucht er laut Gruev noch ein wenig Zeit. „Wir dürfen nicht vergessen, dass Cauly insgesamt zwölf Trainingseinheizen durch seine Krankheit verpasst hat“, unterstreicht der Deutsch-Bulgare.

Ohnehin gibt es keinen Grund, Ahmet Engin wieder aus der Mannschaft zu nehmen. Die Vorstellungen des Deutsch-Türken im alten Jahr gegen Dresden und nun in Bochum waren zu stark, um ihn noch als Ersatzspieler zu führen. Der 21-Jährige, der in Bochum zum zweiten Mal in Folge ein Tor vorbereiten konnte, hat derzeit einen guten Lauf und will seine starken Leistungen auch gegen Heidenheim bestätigen.

Iljutcenkos starke Form

Das gilt auch für Mittelfeldregisseur Fabian Schnellhardt, der in Bochum seine stärkste Saisonleistung bot, und für Stürmer Stanislav Iljutcenko, der aktuell seine beste Form seit seinem Wechsel vom VfL Osnabrück zum MSV Duisburg im Sommer 2015 an den Tag legt. Damit betreibt der Deutsch-Russe beste Werbung in eigener Sache. Sein Vertrag hatte sich im Sommer durch den Zweitliga-Aufstieg automatisch verlängert, Ende Juni läuft das Arbeitspapier nun aber endgültig aus. Sollte Iljutcenko in den kommenden Wochen weiter konstant gute Leistungen abliefern. hätte er die besten Argumente auf seiner Seite.

 
 

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