Duisburg

Der MSV Duisburg besteht die Nachlizenzierung der DFL

Peter Mohnhaupt freut sich über positive Nachrichten für den MSV von der DFL.
Peter Mohnhaupt freut sich über positive Nachrichten für den MSV von der DFL.
Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Der MSV Duisburg hat zum Wochenende gleich zwei Zwischenprüfungen bestanden, eine auf dem Platz und eine am Schreibtisch. Bei einem Test unter Ausschluss der Öffentlichkeit gewann der Fußball-Zweitligist am Samstag gegen die eigene U 19 mit 7:0 (6:0). Wichtiger noch: Die Zebras überstanden das planmäßige Nachlizenzierungsverfahren der DFL ohne Beanstandungen. Der Verein hat damit schon mal finanziell den Weg zu einem guten Saisonende freigemacht.

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Aber zunächst auf den Rasen an der Westender Straße. Ilia Gruev übte da erfolgreich Heimsiege. Der Coach hatte streng darauf geachtet, als seine Mannschaft gegen den Nachwuchs den Ernstfall übte. Stanislav Iljutcenko nutzte die Gelegenheit gegen einen Sparringspartner, um seine Torgefährlichkeit zu schulen. Dem Angreifer gelangen in der ersten Halbzeit drei Treffer.

Kevin Wolze, Borys Tashchy und Ahmet Engin schossen die weiteren Treffer zum 6:0-Halbzeitstand. Nach der Pause sorgte Moritz Stoppelkamp für den Endstand. Der Trainer wechselte während des Tests munter durch. Kleiner Vergleich zur Ernstfallübung vor einem Monat gegen die U 19: Da reichte es „nur“ zu einem 3:0. Danach ging kein Spiel in der zweiten Liga mehr verloren.

Prüfung ohne Beanstandung

Vom Platz zum Schreibtisch: Am Telefon erfuhr Geschäftsführer Peter Mohnhaupt, dass man die Nachlizenzierung der DFL geschafft habe. Die Geldmenschen der Liga überprüfen, ob die Auflagen der Lizenzerteilung im vergangenen Frühjahr erfüllt worden sind und ob noch ausreichend Geld in der Kasse ist. Die Zebras erhielten – so heißt es – anerkennende Worte für die gute Arbeit. Präsident Ingo Wald dankte Mohnhaupt und seinem Team mit Thomas Wulf und Kevin Izzadeen fürs positive Zeugnis aus Frankfurt.

Die Prüfung ohne Beanstandung setzt ein Signal an die Partner des Vereins, dass man die Dinge inzwischen verlässlich geordnet hat. Dass der MSV die Meldung erst am Sonntag veröffentlichte, obwohl sie bereits am Donnerstag eintraf, hat ebenfalls Symbolwert: Das Wort Lizenzierung treibt im Verein offenbar niemand mehr den Puls auf 192.

 

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