Daniel Davari erlebte beim MSV Duisburg geglückte Feuertaufe

Lob nach einer guten Leistung: Daniel Davari mit (von links) Sven Beuckert, Kevin Wolze und Ilia Gruev.
Lob nach einer guten Leistung: Daniel Davari mit (von links) Sven Beuckert, Kevin Wolze und Ilia Gruev.
Im ersten Spiel als Nummer eins zeigt MSV-Torhüter Daniel Davari eine gute Leistung. Das verlorene Spiel in Dresden trübt allerdings die Freude.

Duisburg..  Über die Gratulationen, die Daniel Davari am Montagabend in Dresden erhielt, mochte sich der Torhüter des Fußball-Zweitligisten MSV Duisburg nicht so recht freuen. „Es wäre schöner, wenn wir hier etwas mitgenommen hätten“, sagte der 30-Jährige nach der 0:1-Niederlage bei Dynamo Dresden.

Davari stand am Montag zum ersten Mal nicht als Ersatzmann, sondern als offizielle Nummer eins der Zebras im Tor. Gut sechs Wochen lang hatte sich der Deutsch-Iraner in der Vorbereitung mit Neuzugang Daniel Mesenhöler ein Duell um den Platz zwischen den Pfosten geliefert. „Diva“ zeigte in Dresden seinen Trainern, dass sie mit seiner Nominierung nichts falsch gemacht haben. Daniel Davari war bester Duisburger.

Beim Gegentor durch Lukas Röser war Davari machtlos. Mit zwei starken Paraden gegen Moussa Koné verhinderte der MSV-Schlussmann einen weiteren Dynamo-Treffer. Zudem strahlte der frühere Bielefelder, der in der letzten Saison im Schatten von Mark Flekken stand und nur auf drei Liga-Einsätze kam, Ruhe und Übersicht aus.

Druck vom Konkurrenten

Zu den Gratulanten zählte auch Sven Beuckert, der an der Entscheidung maßgeblich beteiligt war. Der Torwarttrainer sah einen Zweikampf, in dem sich die beiden Torhüter gegenseitig pushten. „Daniel Mesenhöler hat richtig Dampf gemacht. Das hat Davari beflügelt“, berichtet der Torwarttrainer. Der unterlegene Neuzugang habe die Entscheidung angenommen, so Beuckert. „Er gibt im Training weiter Gas“, so der 44-Jährige, der davon überzeugt ist, dass Mesenhöler „seinen Weg machen wird“. Beuckert: „Er ist jung, ihm gehört die Zukunft.“

Bochums Torwart patzte

In der Gegenwart hätte Daniel Davari zum Saisonstart seinen Kasten lieber sauber gehalten und mit seinen Kollegen mindestens einen Punkt eingesammelt. „Wir hatten einige Torchancen. Am Ende hat uns auch das Glück gefehlt“, so Davari, der zudem unterstreicht: „Wir müssen uns für unsere Leistung nicht verstecken.“

Im Vergleich mit seinem Bochumer Kollegen Manuel Riemann, der am Samstag mit dem VfL zum Revierderby in die Duisburger Arena kommt, ist Davari psychologisch im Vorteil. Bei der 0:2-Niederlage des VfL gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln sah der Bochumer Keeper bei beiden Gegentreffern schlecht aus. Somit dürfte der Duisburger Torwart mit der breiteren Brust ins Derby gehen.

 
 

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