Diskussion Mesut Özil: Rummenigge mit klarem Statement: „mit Rassismus hat sie überhaupt nichts zu tun" – er gibt DIESER Person die Schuld

Karl-Heinz Rummenigge übt scharfe Kritik an Mesut Özil.
Karl-Heinz Rummenigge übt scharfe Kritik an Mesut Özil.
Foto: Imago: Xinhua, Spöttel/ Fotomontage: DER WESTEN

Karl-Heinz Rummenigge hat die Debatte um Mesut Özil zum Anlass genommen, um die Spielerberater im Profifußball zu kritisieren.

Es handele sich um eine „Phantomdiskussion", sagte Bayern Münchens Vorstandschef der tz, „mit Rassismus hat sie überhaupt nichts zu tun. In meinen Augen gibt es keinen größeren Integrationsfaktor als Fußball. Es fällt allerdings auf, dass es beim DFB keine einhellige Meinung zur Causa Özil gibt, folglich gab es auch kein wirksames Krisenmanagement.“

Das sei „eine Fabel, die von seinen Beratern erzählt wird", sagte Rummenigge der Sport Bild. Ihn nerve ohnehin: „Die Berater geben heute immer mehr die Statements und die Interviews. Das ist teilweise wie Märchenstunde."

------------------------------------

• Mehr zum Thema:

Mesut Özil: Bundestrainer Joachim Löw will mit ihm telefonieren

Mesut Özil: Vodafone stoppt Werbe-Video mit dem Fußballstar

DFB-Chef Grindel liefert im Fall Özil keine Antworten

• Top-News des Tages:

Borussia Dortmund: Warum Bayern München den BVB wieder als Top-Konkurrenten sieht

Schalke 04: Amine Harit nach Unfall verurteilt – diese Strafe erwartet ihn nun

-------------------------------------

Karl-Heinz Rummenigge mit scharfer Kritik an Mesut Özil

Özil hatte in einer dreiteiligen Stellungnahme in den Sozialen Netzwerken gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Medien ausgeteilt und „Rassismus und fehlenden Respekt" angeprangert. DFB-Präsident Reinhard Grindel unterstellte er „Inkompetenz" und trat aus der Nationalmannschaft zurück.

Wie bereits Bayern-Präsident Uli Hoeneß („Der hat seit Jahren einen Dreck gespielt") sprach Rummenigge dem Rio-Weltmeister Özil den sportlichen Wert ab.

+++ Attacke auf Mesut Özil: Uli Hoeneß verdreht die Fakten +++

Der Spielmacher des FC Arsenal „war nie ein Spieler, mit dem wir uns auch nur zu einem Prozent beschäftigt haben. Nie!", sagte der 62-Jährige: „Wenn wir in London gespielt haben, hat Uli immer gesagt: 'Hoffentlich spielt der heute'." (dpa/mb)

 
 

EURE FAVORITEN