Fruchtsaft-Verbot für Mesut Özil: Deshalb greift sein Trainer jetzt zu dieser harten Maßnahme

Mesut Özil und seine Kollegen sollen ab sofort auf Fruchtsäfte verzichten.
Mesut Özil und seine Kollegen sollen ab sofort auf Fruchtsäfte verzichten.
Foto: imago/Action Plus

London. Für Mesut Özil und seine Teamkollegen beim FC Arsenal brechen offenbar harte Zeiten an.

Der neue Trainer Unai Emery hat nach dem schleppenden Saisonstart bei den „Gunners“ die Zügel angezogen. Härteres Mannschaftstraining und individuelle Fitness-Einheiten kommen auf Mesut Özil und Co. ab sofort zu.

Mesut Özil erhält Saft-Verbot beim FC Arsenal

Besonders kurios: Emery hat seinen Spielern eine strenge Diät verordnet, berichtet der „Mirror“. Demnach sollen die Profis auf eine eiweißreiche Ernährung achten. Als großes Tabu gelten auf dem Ernährungsplan vor allem Fruchtsäfte, weil diese zu viel Zucker enthalten.

Stattdessen sollen die Spieler nur noch Mineralwasser trinken. Dagegen wirkt der Ernährungsplan von Thomas Tuchel fast schon wie dekadenter Hedonismus.

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Als Arsene Wenger 1996 Trainer des FC Arsenal wurde, ließ er ebenfalls mit einer Ernährungs-Revolution aufhorchen. Die Ernährungspläne des Franzosen hatten damals jedoch ganz andere Gründe. Wenger hatte den Spielern vor 22 Jahren untersagt, immer wieder übermäßig Alkohol und Fast Food zu konsumieren.

Unai Emery im Gespräch mit Mesut Özil

Mesut Özil und Aaron Ramsey hätten demnach in dieser Woche mit ihrem Coach mehrere Einzelgespräche geführt. Speziell Mesut Özil hat bei den „Gunners“ derzeit einen schweren Stand.

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Nach den beiden Niederlagen gegen Manchester City (0:2 - hier alle Infos zum Spiel) und den FC Chelsea (2:3 - hier alle Infos zum Spiel) zum Liga-Auftakt war Mesut Özil scharf kritisiert worden. Auch Emery selbst hatte den Weltmeister von 2014 öffentlich zu einer besseren Leistung aufgefordert.

Joachim Löw über Mesut Özil

In dieser Woche wurde Mesut Özil zudem mal wieder zum Thema beim DFB. In einer Pressekonferenz hatte Joachim Löw über den umstrittenen Rücktritt des Spielmachers gesprochen (hier die bewegenden Aussagen des Bundestrainer im Wortlaut).

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Löw: „Dazu muss ich sagen, dass mich lediglich sein Berater an jenem Sonntag informiert hat, dass Mesut Özil seinen Rücktritt online bekanntgeben wird. Der Spieler selbst hat mich nie angerufen. Bis heute nicht. Normalerweise war es immer so, dass Spieler mit mir gute Gespräche geführt haben, wenn sie zurücktreten wollten. Ich habe seitdem mehrmals versucht ihn anzurufen, habe ihm SMS geschickt. Aber ich habe ihn nie erreicht. Mesut hat sich also für einen anderen Weg entschieden. Das muss ich so akzeptieren.“

Der Bundestrainer weiter: „Wir haben die Situation mit den Erdogan-Fotos unterschätzt. Als wir uns anschließend mit Mesut Özil, Ilkay Gündogan, Frank-Walter Steinmeier und anderen Leuten in Berlin trafen, dachte ich, dass das Thema mehr oder weniger vom Tisch wäre.“

Löw stellte aber auch klar: „Mesuts Vorwurf, es hätte Rassismus beim DFB gegeben, ist völlig überzogen. Es gab in meiner Mannschaft niemals auch nur im Ansatz Rassismus.“

 
 

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