Löw von Özil nach geplatztem Treffen "persönlich enttäuscht"

Mesut Özil (l) und Ilkay Gündogan (r) aus Deutschland stehen während der WM in Russland beim Training neben Bundestrainer Joachim Löw.
Mesut Özil (l) und Ilkay Gündogan (r) aus Deutschland stehen während der WM in Russland beim Training neben Bundestrainer Joachim Löw.
Foto: dpa

Nyon. Bundestrainer Joachim Löw hat mit Enttäuschung auf das geplatzte Treffen mit dem früheren Fußball-Nationalspieler Mesut Özil reagiert. "Wir müssen akzeptieren, dass er aktuell nicht mit uns sprechen will", sagte der 58-Jährige Bundestrainer Joachim Löw am Rande der EM-Vergabe im schweizerischen Nyon.

Ein Gespräch hätte Löw aber von einem langjährigen Nationalspieler erwartet, dies sei so auch "üblich". Der Weltmeister-Trainer von 2014 sei daher "persönlich enttäuscht" vom Profi des FC Arsenal, der während der Stippvisite von Löw und Nationalmannschaftsdirektor Oliver Bierhoff am Trainingsgelände der Londoner nicht anwesend war.

Ein Gespräch mit Özil liege Löw jedoch "nach wie vor am Herzen". Arsenals Teammanager Unai Emery hatte am Mittwochabend Medienberichte, wonach er eine Begegnung zwischen Özil und dem Bundestrainer persönlich verhindert haben soll, vehement zurückgewiesen. "Das entspricht nicht der Wahrheit", sagte der 46-Jährige. (dpa)

 
 

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