Leroy Sané: Verletzungs-Schock – Ersatzdeal angeblich fix

Schock für den FC Bayern München: Leroy Sané hat sich schlimm verletzt.
Schock für den FC Bayern München: Leroy Sané hat sich schlimm verletzt.
Foto: imago images

München. Seit Wochen schachern der deutsche Rekordmeister und Manchester City um einen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München..

Immer wieder kursieren neue Gerüchte, zahlreiche Weggefährten beziehen Stellung - und auch die Münchener Klub-Bosse geben beinahe täglich Kommentare zum Wunschtransfer ab.

Sané-Wechsel im Live-Blog: Transfer endgültig geplatzt?

10. August

13.05 Uhr: Der „Ersatzdeal“ des FC Bayern mit Inter Mailands Ivan Perisic soll schon bald über die Bühne gehen. Laut italienischen Berichten laufen die Gespräche zwischen den Klubs zwar weiterhin, eine Einigung ist aber in Sichtweite. Angeblich wird eine Leihgebühr über 5 Millionen Euro fällig. Perisic wurde von Inter-Coach Conte schon nicht mehr in den Testspiel-Kader berufen.

9. August

15.46 Uhr: Unterdessen rechnet ManCity-Coach Pep Guardiola mit einer langen Leidenszeit für Leroy Sané. „Das sind schreckliche Nachrichten. Ich bin kein Arzt, aber normalerweise dauert so etwas sechs, sieben Monate. Hoffentlich ist er im Februar oder März zurück“, so Guardiola. Die Aussagen lassen darauf schließen, dass der Spanier weiterhin mit seinem Schützling plant.

15 Uhr: Auch die „Bild“-Zeitung berichtet nun von einem bevorstehenden Deal der Bayern mit Inter Mailnad. Demnach soll Sané-Ersatz Ivan Perisic zunächst für ein Jahr ausgeliehen werden. Bayern habe sich zudem eine Kaufoption in Höhe von 30 Millionen Euro gesichert.

11.20 Uhr: Laut „Sky Sport“ arbeitet der FC Bayern München weiter mit Hochdruck an einer Alternative für Leroy Sané. Demnach habe Bayern „starkes Interesse“ an einer Leihe von Inter Mailands Ivan Perisic, der beim italienischen Erstligisten nach deren Verpflichtung von Romelu Lukaku wohl auf dem Abstellgleis steht.

Bereits vor diesem Transfersommer soll Trainer Niko Kovac den Vereinsbossen den Ex-Wolfsburger Perisic als Kandidaten präsentiert haben. Perisic selbst liebäugelt offenbar mit einem Wechsel in die Premier League, konkrete Angebote aus England liegen ihm aber derzeit wohl nicht vor. Die Bayern sollen hingegen bereits auf den Kroaten zugegangen sein.

8 Uhr: Nach der schrecklichen Diagnose beim Flügelspieler der "Citizens" herrscht bei den Bayern Ungewissheit. Holt man Leroy Sané trotzdem oder sucht man sich eine Alternative?

Doch wer könnte das sein?

Angeblich kursieren in München schon einige Namen. Unter anderem dabei: Barca-Superstar Philippe Coutinho. Der Brasilianer war zuletzt mit Tottenham in Verbindung gebracht worden. Der Deal sei aber so gut wie geplatzt, wie das spanische Portal „Sport“ berichtet.

Kommt der 27-Jährige nun nach München? Ausgeschlossen ist es nicht, in Barcelona ist der brasilianische Nationalspieler nicht immer gesetzt. Bei Bayern München wäre er DER Superstar.

Eines ist klar: Billig würde Coutinho nicht. Sein Marktwert liegt bei rund 90 Millionen Euro.

Auch ein Wechsel von Timo Werner (RB Leipzig) zu Bayern könnte wieder eine Möglichkeit sein. Der flinke Mittelstürmer hat einen Marktwert von knapp 65 Millionen Euro.

8. August

12 Uhr: Ob der Wechsel zum FC Bayern München wirklich platzt, ist noch nicht ganz sicher. Aber Fakt ist: Nach der OP wird Leroy Sané viele Monate pausieren müssen. Sechs Monate, um genau zu sein. Das berichtet "Bild". Demnach soll die Reha so lange dauern wie bei einem kompletten Riss.

Auf Twitter schrieb ein „Sun“-Redakteur: „Mir wurde berichtet, dass der Wechsel zu Bayern München wegen seiner Knieverletzung definitiv geplatzt ist.“

Auch Sportjournalist Pete O'Rourke berichtete am Donnerstag, dass der Wechsel geplatzt sei. Eine offizielle Bestätigung gibt es aber noch nicht.

Uli Hoeneß wollte derlei Berichte am Donnerstag nicht kommentieren. Wie "Sport Bild"-Chefreporter Tobias Altschäffl schreibt, äußerte der Bayern-Präsident sich nebulös:

9 Uhr: Wie das Portal „The Athletic“ berichtet, hat Sané sich am Sonntag im Spiel gegen den FC Liverpool möglicherweise einen Kreuzbandriss im rechten Knie zugezogen. Wie schlimm die Verletzung im Kreuzband wirklich ist, blieb aber unklar. „Athletic“-Reporter Sam Lee stellte auf Nachfrage klar, dass Sanés Kreuzband zwar beschädigt aber nicht zwangsläufig gerissen sei.

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7. August

13 Uhr: Sanés Verletzung ist offenbar schwerwiegender als zunächst angenommen. Das berichtet das Portal „The Athletic“. Bayern soll auch nach der Verletzung weiter an Sané interessiert gewesen sein - aber nur, wenn er dem Klub für ein paar Wochen fehlt - und nicht für mehrere Monate.

Die Aussagen des Berichts stützten exklusive Informationen von „Bild“. Auch hier war die Rede von schwerwiegenden Problemen im rechten Knie.

6. August

20 Uhr: Eine Aktion von Manchester City spricht eine deutliche Sprache. Der Klub hat am Dienstagabend Flügelspieler Joao Cancelo verpflichtet. Er kommt für 30 Millionen Euro von Juventus Turin und könnte Sané ersetzen. Der 25-Jährige kann die Position offensiv und defensiv ausfüllen. City hätte dann einen Sané-Ersatz- egal was am Donnerstag passiert. Cancelo könnte Sané auch ersetzen, falls der verletzt ausfällt.

5. August

13 Uhr: Erst eine neue Untersuchung am Donnerstag soll laut Berichten klären, ob der Ex-Schalker eventuell sogar operiert werden muss. In dem Fall könnte der Flügelflitzer möglicherweise monatelang ausfallen. Dann könnte Bayerns Top-Transfer endgültig platzen.

Denn nach Informationen von „Sport1“ könnte eine langwierige Verletzung den Transfer hingegen durchaus gefährden.

Fehlt Sané mehrere Monate, wäre ein Wechsel extrem unwahrscheinlich. Das wäre eine dramatische Wende, da der Transfer noch vor wenigen Tagen fast sicher schien.

Laut „Kicker“ sind auch zwei Alternativen im Gespräch. Hakim Ziyech (26) von Ajax Amsterdam und Steven Bergwijn (21) von PSV Eindhoven.

Ausländische Medien berichten außerdem, Bayern habe Interesse an Barcelona-Star Philippe Coutinho. Wahrscheinlicher ist allerdings, dass der Brasilianer in die Premier League zurückkehrt, um dort auf Leihbasis für den FC Arsenal zu spielen.

10 Uhr: Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern München befand sich eigentlich längst auf der Zielgeraden. Hätte der 23-jährige Nachwuchsstar sich nicht verletzt - der Transfer wäre wohl schon als fix gemeldet worden. So geht das Geschacher um den Flügelspieler weiter.

Laut dem Online-Portal „The Athletic“ hat Sané sein Schweigen gebrochen und seine Mitspieler bei Manchester City darüber informiert, dass er zu Bayern München wechseln will. Laut „Athetlic“ liegt die Ablöse für Sané bei unfassbaren 146 Millionen Euro. Das würde einen Bericht der britischen Zeitung „Telegraph“ bestätigen. Allerdings natürlich nur für einen halbwegs fitten Sané.

4. August

15 Uhr: Die Schmerzgrenze des englischen Meisters liegt demnach bei 150 Millionen Euro - nur für die Ablöse. Bisher war stets die Rede von 100 Millionen Euro. Diese unfassbare Summe würde Sané zum zweitteuersten Spieler aller Zeiten machen. Nur der Brasilianer Neymar (für 220 Millionen Euro zu PSG) war noch teurer. 150 Millionen Euro sind eine mindestens sehr stolze Summe für einen Ergänzungsspieler - sie zeigt aber auch, wie schwer es geworden ist, Spieler von Top-Klubs loszueisen.

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Die französische Zeitung „France Football“ hingegen berichtet, Sané könne für 110 Millionen Euro wechseln. Doch auch damit wäre Sané der mit Abstand teuerste deutsche Spieler aller Zeiten. Ironischerweise ist Sané durch seinen Transfer von Schalke zu City (geschätzte 51 Millionen Euro) bereits jetzt der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten.

Auch andere Summen rund um den Transfer sind enorm. Demnach könnte das Gehalt des Ex-Schalkers laut „kicker“ bei 20 Millionen Euro liegen.

9 Uhr: Der Handlungsbedarf bei Bayern München ist durch die Supercup-Niederlage gegen Borussia Dortmund noch einmal gestiegen.

Laut „France Football“ suchen die Bayern neben Sané aktuell weitere Spieler. Die Rede ist von einem weiteren Flügelspieler und einem defensiven Mittelfeldspieler. Der Kader des deutsche Rekordmeisters umfasst aktuell nur 17 Spieler. Das veranlasste auch Stürmerstar Robert Lewandowski zu heftiger Kritik.

 
 

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